Am Samstag den ersten Matchpuck für den ZSC

ZSC – HC Genf-Servette 4:2 (2:0, 2:0, 0:2)

In den letzten maximal drei Spielen wird er also gesucht, der Gegner des HC Davos im Playoff-Final. Mit einem sauberen 4:0 setzte sich das Team von Arno del Curto gegen den Mitfavoriten SC Bern durch und meldete damit eindrücklich die Ambitionen auf den Titel an. Beim ZSC ist es noch nicht soweit, sie müssen zuerst einmal den Gegner Genf wegarbeiten, mit dem 8:0 haben sie einen wichtigen Schritt getan, aber es braucht nun den Doppelschlag vor heimischem Publikum um dieser Serie eine Wende geben zu können. Für den ZSC spricht je länger diese Serie dauert, natürlich auch die Breite des Kaders. Bei Genf fällt immer wieder ein Spieler aus, Noah Rod und Alexandre Picard sind die jüngsten Opfer der Verletzungshexe bei Genf.

Erneut ein guter Start
Der Auftakt war wichtig, dies war dann beiden Teams auch anzusehen, fast fünf Minute hatten beide Teams kaum eine Chance. Beide Verteidiger neutralisierten sich nahezu komplett, doch dann machte man dort weiter, wo man am Dienstag aufgehört hatte. Malgin eröffnete das Skore, er verwertete eine starke Vorarbeit von Baltisberger und zeigte damit die Richtung auf. Doch Genf rappelte sich auf, kämpfte und war phasenweise im ersten und ganz sicher im zweiten Drittel die bessere, aktivere Mannschaft. Unterstütz wurden sie dabei von einigen doofen Strafen gegen den Z. Profit konnten sie daraus keinen ziehen, zum einen weil Flüeler stark hielt und zum anderen weil die Zürcher hinten dennoch stark spielten.

Aber es waren die jeweils letzten Minuten, die die Entscheidung brachten. Im ersten Drittel war Cunti am langen Torpfosten und verwandelte dort nach einem Gewühl vor Mayer. Im zweiten Drittel waren es Wick und Bastl, die in der 39. Minuten innert Sekundenfrist zwei Konter verwerteten. Jeder Schuss ein Treffer, so das Motto des ZSC in diesen letzten Sekunden. Zwei Mal hatten die Genfer hinten geschlafen und zwei Mal waren die Zürcher eiskalt. Für Genf dagegen waren es zwei saftige Schläge ins Genick. Sich davon zu erholen dürfte schwierig sein, insbesondere da die Kräfte des Teams von McSorley mehr und mehr nachlies. Dem ZSC spielte dies in die Karten und er musste sich damit im letzten Drittel nicht mehr in den roten Bereich begeben.

Nur noch wenig Gefahr
Das letzte Drittel war dann so, wie man es erwartete. Gennf versuchte noch etwas, konnte aber nicht mehr und der Z wollte nicht mehr. Da halfen auch die zwei Tore von Genf nur wenig, sie brachten etwas Spannung, aber nicht wirklich Gefahr für den Z. Etwas schade war, dass dadurch Lukas Flüeler nach über 100 Minuten wieder ein Tor kassierte. Doch dies dürfte dem ZSC wahrlich egal sein und wie klar die Geschichte effektiv war, zeigt sich daran, dass Exponenten des ZSC und solche des Schweizer Eishockeyverbands darüber diskutierte, dass die Trainerbank der Zürcher nicht regelkonform ist. Der Z wird hoffentlich am Dienstag genügend Zeit haben, dies zu beheben. Wir sehen uns am Samstag in Genf.