Wieso? Wieso?

ZSC – HC Genf-Servette 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:0) n.V.

Die Niederlage am Donnerstag war nicht nur bitter, sie hatte, auch zur Folge, dass er ZSC seinen guten Start im Heimspiel wieder etwas verpatzte. Dennoch, auch im zweiten Spiel war der ZSC die klar bessere Mannschaft und hatte, abgesehen von den ominösen zehn Minuten, wo er vier Tore kassierte, fast immer die Überhand. Heute fehlte dem ZSC Cunti, der verletzungsbedingt nicht mittun konnte.

Überlegen, aber dennoch verloren!
Ein kurioser Beginn gab es dann, eine Lampe an der Hallenstadiondecke platzte und so musste das Spiel, nach dem es vor 19 Sekunden angepfiffen wurde, bereits wieder um 20 Minuten nach hinten verschoben werden. Eine peinliche Geschichte für die Halle, wird es doch immer als die Eventhalle Europas angepriesen. Mit ordentlich Verzug startete dann also diese dritte Partie und auch heute war das Team von Crawford von Beginn an das bessere Team. Im ersten Drittel war Genf noch einigermassen ausgeglichen, doch bereits hier zeichnete sich die Zürcher Überlegenheit an. Mit allen Mitteln ging der Z in die Offensive, aber ihnen fehlte die letzte Konsequenz. Dennoch ging es torlos in die erste Pause, nicht ganz verdient, aber Genf hatte dicht gehalten.

Auch im zweiten Drittel sah das Spiel nicht anders auch. Genf der totalen Überforderung nahe. Aber sowohl Nilsson, Bärtschi, wie auch Wick scheiterten alle, weniger an Mayer, denn an den Verteidigern von Genf. Diesen ist ein Kränzchen zu winden. Immer wieder waren es sie und die Unfähigkeit der Zürcher, die dem Führungstreffer des Heimteams im Weg standen. So ging auch das zweite Drittel torlos über die Bühne, aber ein Tor des ZSC wäre längst überfällig gewesen. Aber ein Tor von Genf und der ganze Einsatz wäre für Nichts gewesen.

Tore, aber keine Entscheidung
Im letzten Drittel änderte sich wenig an der Spielanlage. Der ZSC drückte und Genf wehrte sich mit den zur Verfügung stehenden Kräfte. Viele waren es grundsätzlich nicht, aber sie reichten aus um eine Verlängerung zu erzwingen. Dem Tor von Malgin in der 42. Minute entgegneten sie postewendend den Ausgleich. Bereits nach 43. Minuten stand es wieder ausgeglichen und die Sache startete wieder von Neu. Doch es fielen keine Tore mehr, am gefährlichsten war dann noch der Lattenschuss von Shannon – Sekunden vor dem Ende. So musste also eine Verlängerung her, ob diese dem ZSC Glück bringen würde?

Nein, nach knapp zwei Minuten machte Genf den Siegestreffer klar. Mehr will und mag ich gar nicht berichten, sowas ist einfach nur tragisch – bei einem Schussverhältnis von 40:19!