Am Donnerstag in Biel hat er den ersten Matchpuck

ZSC – EHC Biel 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)

Seit dem Samstag ist alles wieder auf Null – Künzle sei Dank! Mit einem Sieg in höchster Not konnte das Team von Crawford die Serie wieder ausgleichen und so den Druck wieder etwas von sich nehmen, ansonsten wäre dies heute, bereits die letzte Chance gewesen und der Sommer schon bedrohlich nahe. Nach diesem Sieg sprachen viele bereits von einem Wendepunkt in dieser Serie, dies allerdings glaubte man auch schon nach dem Ausgleich zum 1:1. Nun, dass sollten sich auch alle Fans und Spieler bewusst sein, dass schwierigste Spiel ist immer das nächste und auch wenn es eine alte, ausgelaugte Hockeyweisheit ist, so dürfte sie wohl selten so passen wie an diesem Dienstagabend. Was war die Taktik, seit dem dritten Drittel in Biel checkten die Zürcher mit zwei Spielern vor, eine Taktik die sich auszahlte.

Der Z deutlich stärker, aber mit wenig Ertrag

Bully mit Ryan Shannon und Pär Arlbrandt

Bully mit Ryan Shannon und Pär Arlbrandt

Von Beginn am drückte der ZSC diese Taktik mit zwei forcheckenden Spielern durch. Biel dadurch zumeisz nahe an der Überforderung, kaum Chancen für den EHC Biel. Besonders Wick und Malgin fielen in diesen ersten Minuten auf, Wick durch seine ungemeine Präsenz, Malgin durch seine schnelle, wendige Art. Der EHCB oftmals nur auf Augenhöhe mit Strafen und so kam der ZSC zu einigen Powerplays. Doch ausgerechnet im Überzahlspiel wirkte das Team von Crawford wenig stillsicher – fast so, wie in der Qualifikation. Dennoch, es gab wenig Zweifel darüber, wer die bessere Mannschaft war und nach 17. Minute zahlte sich dies dann auch aus. Cunti tankte sich durch, passte zur Mitte und dort brachte Bärtschi seinen Stock backhand an die Scheibe. Der Hartgummi landete wunderbar im Torengel.

Der Treffer mehr als überfällig und daher auch diskussionslos. Was machte das Team von Schläpfer? Eine Reaktion blieb aber aus, ob im ersten oder zweiten Drittel und so powerte der Z weiter. Manchmal schien es fast so, als würde er das nach Belieben tun. Die dritte Linie der Zürcher erstickte die beiden Bieler Linien sogar, dass einzige was fehlte, waren die weiteren Tore und so war eben doch jede noch so kleine Aktion der Seeländer gefährlich. Zum Glück aber war auch Flüeler und seine Verteidigung in den Playoffs angekommen und so gab es keine Tore bis zur zweiten Pause.

Mit zwei Toren alles klar gemacht

Emanuel Peter gegen Patrick Geering

Emanuel Peter gegen Patrick Geering

Schnell im dritten Drittel machte Keller alles klar, er zog in der 41. Minute von der Seite hinein, Biel machte zu wenig und am Ende versenkte Keller die Scheibe. Wie wichtig dieses Tor war, zeigte sich mit jeder weiteren Spielminute. Biel konnte nicht mehr zusetzen und so erstaunte es wenig, dass es Shannon am Ende ins leere Tor richtete. Es war nicht so, dass alles gut war beim ZSC, aber mit der nötigen Cleverness und den Kräfteverhältnissen war es am Ende eine klare Sache.

Aber sowohl Crawford, wie auch Schäppi waren sich einig, dass zwar vieles besser, aber noch lange nicht alles gut war. Es braucht noch eine sehr gute Leistung und dann darf der Z mòglicherweise feiern, es wäre eine grosse Erleichterung, aber noch ist es lange nicht so weit.

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