Sich am Trainer ein Vorbild nehmen

Marc Crawford nahm die Niederlage äusserlich nicht ganz so gelassen hin, wie die meisten Akteure seiner Mannschaft. In den Medien wurde viel darüber berichtet, ja der Emotionsausbruch schlug beinahe höhere Wellen als die eigentliche Niederlage. Ob die Reaktion, auf den kleinen Disput zwischen Schläpfer und Tallinder, verhältnismässig war oder nicht, darüber sollen andere urteilen, aber sicherlich kann sich die Mannschaft ab der Emotionalität und Leidenschaft des Trainers ein Vorbild nehmen. Treten die Zürcher nur halb so kämpferisch und bissig auf, dann liegt der Sieg in Biel drin.

Wie immer in solchen Situationen wird es morgen wichtig sein, dass der ZSC die ersten Minuten für sich entscheiden kann, dabei aber kein schnelles Kontertor kassiert. Klar ist auf jedenfall etwas, der EHC Biel wird morgen von seinen Fans leidenschaftlich getragen, denn auch sie wissen, mit einem zweiten Sieg im Rücken, ist das Träumen von einer Sensation erlaubt – jetzt noch nicht!