Ohne Probleme zum Sieg

HC Ambri-Piotta – ZSC 0:5 (0:2, 0:1, 0:2)

Die Reaktion am vergangenen Sonntag gegen Bern war gut – ja sehr gut. Auch wenn sie den Berner physisch nicht ebenbürtig waren, konnten die Zürcher eine gute Reaktion zeigen, auf den bescheidenen Auftritt am Freitag zuvor. Zwei Tage später wartet schon wieder eine Auswärtsreise und es ist an der Zeit, langsam auch Auswärts Siege zu erringen. Zuhause hat der ZSC 34 Punkte mehr erreicht als in fremden Stadien. Beim ZSC fiel für die heutige Partie Ryan Keller aus – rund eine Woche müssen die Zürcher auf ihn verzichten, er war ein Opfer der Härte von Bern. Für Keller rückte Smith als Ausländer nach und Jerome Bachofner absolvierte sein fünftes NLA-Spiel.

Im ersten Drittel überlegen
Normalerweise tun sich die Zürcher Spieler mit solchen Aufgaben, auswärts, etwas schwierig. Dies wussten natürlich auch die rund 30 mitgereisten ZSC Fans. Doch sie wurden für ihren Dienstagsausflug im ersten Drittel belohnt. Es war ein ganz junger Mann, der das Skore eröffnete und zwar in der 10. Minute. Per Penalty verwandelte er souverän, es war erstaunlich, wie kaltblütig er sich anstellte. Ja es kam gar noch besser zwei Minuten später; diesmal suchte Baltisberger den Abschluss, sein Schuss wurde noch abgewehrt, doch Wick stand goldrichtig. Es hätten dann auch noch mehr Tore fallen können, aber es blieb dabei. Erst gegen Ende des ersten Spielabschnittes kam Ambri zum ersten Mal zu guten Chancen – doch Flüeler hielt, was auf ihn kam.

Trotz Gurkenspiel die Führung ausgebaut
Im zweiten Abschnitt dann entwickelte sich ein Gegurke auf dem Tessiner Eisfeld. Zwar war der ZSC die klar bessere Mannschaft, dennoch aber dauerte es bis wieder ein Treffer fiel. Es brauchte aber schon eine vier gegen drei Situation knapp nach der Hälfte der Spielzeit. Bärtschi wurde wunderbar bedient und Päng war die Scheibe drin. Ein schöner Treffer, der so etwas wie die Vorentscheidung bedeutete. Mehr Tore für den ZSC wären nicht verdient gewesen, nahmen die Leventiner doch gegen Ende wieder Schwung auf. Einige Male wusste selbst Flüeler nicht mehr, wo die Scheibe war, aber es fiel dennoch kein Tor.

Souverän auch im letzten Drittel
So hate der ZSC eine sehr gute Ausgangslage für den Schlussabschnitt. Mit einer konzentrierten Leistung war dieser komfortable Vorsprung gut ins Ziel, oder ebe bis zur Schlusssirene zu verteidigen. Wenn es dann noch Fragen gab, dann räumte diese Künzle mit einem Doppelschlag (41′, 44′) aus. Es waren zwei schön herausgespielte Tore, die die Kräfeverhältnisse an diesem Abend gut unterstrichen. Dass danach Ambri im Anschluss noch einige hochkarätige Chancen hatten, änderte daran wenig. Am Schluss spielte das Team von Crawford die Partie souverän von der Uhr und feierte einen wahrlich ungefärdeten Sieg. Bis am Freitag in Daffos!