Eine katastrophale Fehlentscheidung führt zum Siegtreffer von Bern

SC Bern – ZSC 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)

Greifen wir ihn also an, den Cupfinal. Wenn man schon dabei ist und wenn man schon nach Bern reist an so einem Mittwoch, dann will man zumindest mit dem Sieg zurückkehren nach Zürich. Erste gute Nachricht, nach dem Cunti schon längere Zeit wieder im Training war, kehrt er nun auch wieder zurück in den Kader des Cupspiels. Auch heute war Schlegl im Tor, der den weiterhin verletzten Lukas Flüeler ersetzte.

Ein regelrechter Kaltstart für den ZSC
2.5 Sekunden vor Ende machte McCarthy vor Ende des Spiels die Meisterschaft klar. Heute dauerte es 9 Sekunden bis zum ersten Tor, leider für die falsche Mannschaft. Bern führte und der ZSC schockiert, auch danach war der SCB besser, fuhr ein oder zwei Mal sogar einen Konter. Doch Schlegl hielt diese Versuche und so kam der Z Schritt für Schritt in diese Partie. Eine grosse Chance hatte Bern noch und zwar im Powerplay, da drückte Bern wie verrückt auf den Treffer. Bis zur 17. Minute und dann spielte Keller hinter dem Tor Katz und Maus mit den Verteidiger, bis die Scheibe zu Shannon gelangte und der haute sie an Bührer vorbei in die Maschen. Grosses Kino, die 200-300 Zürcher Fans in Sektor lagen sich in den Armen. So muss es sein, nun war das Team von Crawford ready, blieb aber vorerst ohne weitere Torerfolge.

Tor Gardner, Assist Schiedsrichter!
Im zweiten Drittel dann war der ZSC doch leicht im Vorteil, zumindest zu Beginn. Allerdings wurde es auch ordentlich ruppiger: Berger und Cunti kamen sich ordentlich zu nahe, dass da Cunti den Kürzeren zog, erstaunte nur wenig. Trotzdem war das Mitteldrittel eine gute Sache, man bemerkte das es um den Cupfinal ging, es wurde emotionaler. Doch zum Schluss blieb es beim ausgeglichenem Spielstand bis zur Pause. Doch der SCB war zum Ende, dank einer doppelten Überzahlsituation, wieder am Drücker. Ein Fazit des Spiels aber gab es bereits zur zweiten Pause: die Pausenspiele des Cups sind genau so dämlich, wie jene in der Meisterschaft.

Soweit so gut, nun aber wurde es haarsträubend – besonders mit den „Unparteiischen“ – in dieser Partie. Den Schiedsrichter entglitt die Partie nun komplett – erstaunlich war, dass dies bis 22 Sekunden vor Ende der Partie keine Auswirkung auf den Spielstand hatte. Dann aber umso heftiger, eine skandalöse Strafe gegen Bergeron entschied diese Partie, beziehungsweise die Folge davon, nämlich ein Tor von Gardner. Die Partie zu Ende und die Zürcher Spieler, Anhänger und alle übrigen Zürcher sauer. Dass dann Seger für seinen Wutausbruch vor den Schiedsrichtern auch noch eine kleine Bankstrafe erhielt, passte zum Bild und änderte nichts mehr an dieser hundstraurigen Schiedsrichterleistung! Der SC Bern ist kein unverdienter Finalist, aber die Umstände sind derart hässlich, dass es mich auch einen Tag später noch sauer macht.

Quelle Titelbild: zsclions.ch

Ein Gedanke zu „Eine katastrophale Fehlentscheidung führt zum Siegtreffer von Bern

  1. Es fällt auf das meistens ein Spieler in den letzten 2-3Minuten auf die Strafbank geschickt wird so auch gestern,ich habe das gefühl das man gestern keine Überstunden machen wollte ich bin sehr enteust von den Schiris

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