Ein Fussballresultat zum Sieg

HC Lausanne – ZSC 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)

Es sind keine einfachen Zeiten, die der ZSC da durchmacht. Nach dem es gegen den HC Davos einen Sieg gab, kam der Rückschlag am Dienstag gegen Zug postwendend wieder zum Rückschlag. Daneben fehlen Marc Crawford nun mehr und mehr auch noch Stammkräfte aufgrund von Verletzungen. Dennoch verfügt der ZSC natürlich über ein ausreichend breites Kader um auch diese Ausfälle verkraften zu können und Lausanne schlagen zu können. Die Welschländer konnten an diesem Wochenende endlich wieder einmal gewinnen und so den Negativtrend beenden.

Ein überschaubarer Auftakt
In diesem Auftakt war dann zu sehen, dass beide Teams nicht gerade aus einer Siegesserie kommen und so war es in den ersten Minuten dann mehr ein Abtasten – allerdings mit leichten Vorteilen für den ZSC. Er wirkte stilsicherer und in den Kombinationen hatte er oftmals Vorteile. Aber Hinten waren die Zürcher durchaus verwundbar und so konnte auch Lausanne seine Chancen verbuchen. Je länger dieses erste Drittel aber dauerte, umso offensichtlicher wurde die Überlegenheit der Zürcher. Nach dem Senteler bereits eine grosse Chance vergeben hatte, machte er es in der 18. Minute dann richtig. Schäppi hatte hier aber einen riesen Anteil, er war beim Forechecking aufsässig und luchste dem Lausanner die Scheibe ab, legte zurück und von dort aus traf Senteler zum verdienten Führungstreffer.

Senteler, Fritsche und Schäppi mit gutem Vorbild voran
Dieser eine Treffer war dann auch gleichzeitig das Beste was es zu bestaunen gab. Im zweiten Drittel wollte der ZSC dann diese noch sehr schmale Führung ausbauen. Für einmal agierte er nämlich auch diszipliniert und kassierte wenig Strafen. Anders sah dies bei Lausanne aus, dort hatte sich Huet gar nicht mehr im Griff. Er attackiert Baltisberger in den Rücken und anschliessend hatte der Zürcher auch noch den Torhüterstock zwischen den Beinen. Huet kassierte dafür zwei Minuten für eine durchaus sehr unsportliche Aktion. Die Strafe allerdings hatte keine Konsequenzen, da der ZSC weiterhin nicht auf Touren kommt in numerischer Überzahl. Mehr und mehr kristallisierte sich heraus, welche Linie heute am stärksten auftrat. Es waren die Jungs um Senteler, Fritsche und Schäppi, aber auch sie konnten nicht verhindern, dass der HCL im zweiten Teil dieses Drittels deutlich besser in Fahrt kam. Der ZSC teilweise inexistent und nicht bereit die Zweikämpfe anzunehmen. Nur mit viel Können von Flüeler und Glück konnte das Team von Crawford, der sichtlich sauer war über das Nachlassen seiner Spieler, die weiterhin knappe Führung in die zweite Pause retten.

Trotz Minimalismus zum Sieg
Müsste man das Spiel mit einem Wort umschreiben, dann würde der Minimalismus durchaus passen. Der ZSC wollte und konnte irgendwie nicht mehr bieten als dieses eine Tor – im Normalfall kann so etwas doch nicht reichen. Vor allem, wenn man die Führung über zwei Drittel halten muss. Es war sinnbildlich für diese Tatsache, dass der ZSC selbst als Huet das Tor verlassen hatte, nicht zu einer wirklich gefährlichen Chance kam. Er zog es vor, diese Mini-Führung über die Zeit zu bringen.

Bereits am Dienstag geht es weiter, dann wieder zuhause und gegen den EHC Biel – es wäre an der Zeit, wieder einmal zwei Siege in Serie zu feiern.

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