Jawooohl! De Sieg isch eus….

ZSC – HC Davos 3:0 (0:0, 0:0, 3:0)

Drei Niederlagen in Serie sind beim ZSC eindeutig zu viel. Nun auch noch gestern in Rapperswil und dies dürfte nun auch dem letzten Zürcher das Bewusstsein geschaffen haben, dass nur ein kleines Nachlassen nicht verkraftbar ist. Stützen wie Bärtschi, Trachsler und Co erbringen nicht die Leistungen, die von ihnen erwartet wird. Da half auch die Nationalmannschaftspause wenig. Nun, im Eishockey geht es Schlag auf Schlag und deshalb ist bereits heute, schon wieder gegen den Leader HCD, weiter und es ist schon wieder die Chance eine Trendwende einzuläuten. Man muss sich aber auch bewusst sein, dass es ein Kritisieren auf hohem Niveau ist, was die Zürcher da aktuell tun.

Neutralisation zu Beginn
Der ZSC startete zügig, er hatte die ersten Minuten klar im Griff und wollte etwas gegen die Niederlagenserie tun – doch dem ZSC fehlte es vorerst an der Durchschlagskraft. Es war ein taktisch hochstehender Beginn. Es war zu sehen, dass beide Teams in dieser Liga zur Elite gehören. Auf beiden Seiten waren Chance mangelware und zwar nicht nur im ersten, sondern eben auch im zweiten Drittel. Allerdings war es nicht so, dass es eine langweillige Partie war, denn beide Mannschaften kompensierten die Flaute an Toren durch Emotionen. Für neutrale Zuschauer allerdings war es eine eher bescheidene Partie, denn es fehlte an den Goals und so waren diese ersten zwei Drittels wenig unterhaltsam.

Zum Ende dann noch noch drei Tore
Das dritte Drittel ging lange im gleichen Stil weiter. Vorerst hatten beide Defensivparteien alles im Griff. Bis zur 53. Minute da nutzte Künzle ein Durcheinander in der Verteidigung der Davoser aus. Am Schluss stand dem jungen Stürmer das Tor offen und er traf auch. Nun forcierte Davos das Tempo und Malgin bestrafte dies in der 58. Minute mit seinem ersten Treffer in der NLA. Er wurde gefeiert, nicht nur aufgrund seines ersten Treffers, sondern weil es eben auch ein sauwichtiger war. Nun war die Partie eigentlich durch und als Sekunden danach, in das leere Tor, auch noch der dritte Treffer durch Keller fiel, war die Partie durch.

Damit konnte der ZSC seine Negativserie von drei Niederlagen beenden. Ob dies längerfristig ist, sehen wir bereits am Dienstag gegen Zug.