Für einmal ein lockerer Sieg gegen Fribourg

ZSC – HC Fribourg-Gotteron 4:1 (0:0, 3:1, 1:0)

Die positive Nachricht vor dem Spiel vorweg; Mike Künzle hat seinen Vertrag vorzeitig bis ins Jahre 2018 verlängert – ohne Austiegsklausel. 20-jährig ist der Flügel erst, aber in dieser Saison gehört er bereits zu den positiven Überraschungen der noch jungen Spielzeit. Bereits drei Tore und drei Assists konnte sich Küzle bis zum heutigen Tag gut schreiben – in bisher acht Partien. Seine Voraussetzungen mit 193 Zentimetern Körpergrösse und über 90 Kilogramm Kampfgewicht sind aber auch durchaus vielversprechend.

Weniger positiv stimmt der Gegner von heute Abend. Fribourg-Gotteron ist der absolute Angstgegner der Zürcher und man ist sich bewusst: es ist endgültig nur noch eine Kopfsache. Beim ersten Spiel, dazumal in Fribourg, war der Z über weite Strecken der Partie die deutlich bessere Mannschaft, verlor aber eben am Ende dennoch. Da hilft selbst die Tatsache, dass das Team von Kossmann selber im untern Mittelfeld der Tabelle „herumgurkt“ nur wenig. Denn egal in welcher Verfassung die beiden Teams gegeneinander antretten, irgendwie ist bei den Zürchern Spieler immer der falsche Gedanke im Hirn.

Bescheiden in allen Belangen
Für einen bei Fribourg war es eine durchaus spezielle Rückkehr, für Jeff Tambellini. Nach kurzer Zeit bereits hochgejubelt, von den Fans geliebt, verliess er in seiner zweiten Saison den ZSC Hand über Kopf. Auf eine Art und Weise, wie sie von den Fans und den Mitspielern wenig goutiert wurde. Vielleicht sollte man sich vor seinem Handeln etwas besser überlegen, welche Konsequenzen dies hat. Erfreulicher war da die Premiere von Denis Malgin, der wie Siegenthaler 17 Jahre jung ist und zu den grössten Talenten der Organisationen zählt. Ihm war es dann auch vergöhnt das erste Bully zu spielen. Er durfte mit Baltisberger und Wick zusammen in der ersten Linie agieren und zeigte sein Potenzial in den ersten beiden Einsätzen sogleich. Es war dann aber auch alles, was von diesem Drittel hangen blieb.

Irgendwann ging es dann doch noch
Wie im ersten Spielabschnitt ging es dann auch zu Beginn des zweiten weiter, wenig Kampf, wenig Eishockey und auch kaum Stimmung. Man hatte sich zu gedulden an diesem Montagabend bis in die 30. Minute, dann gab es aber auch gleich eine doppelte Premiere. Auf der einen Seite die Torpremiere an diesem Abend – verantwortlich dafür Wick -, auf der anderen Seite die Punktepremiere von Malgin. Artig salutierte er vor Wick für dessen Tor – so war es schon fast ein perfekter Start des Jünglings. Wenige Sekunden später hätte Malgin fast noch das erste Tor erzielt, doch der Vollerfolg blieb ihm verwehrt. Das Tor aber half dem Z und auch dem Spiel. Drei Minuten später jubelte Bastl, er profitierte von einer Ablage durch Bärtschi, welcher wiederum von einem Pass von Trachsler von hinter dem Tor erhielt. Aber Fribourg vermochte zu reagieren, während einem Powerplay erzielten die Gäste den Anschluss. Doch auch Zürich erhielt vor dem Drittelsende noch einmal die Chance im Powerplay zu spielen und die Truppe von Crawford nutzte dies. Den Slapshot von Bergeron vermochte Conz noch abzuwehren, aber Nilsson reagierte schnell und stocherte die Scheibe über die Linie.

Eine saubere Sache im Schlussabschnitt
Im letzten Drittel brauchte es dann keine Meisterleistung mehr, zu ungefährlich war Fribourg in diesem Drittel. Für den Schlusspunkt war Fritsche verantwortlich, der von einem haarsträubenden Fehler der Defensive freundlich unterstützt wurde. Erfreulich zu vermerken war der Auftritt von Malgin, der einen Auftakt nach Mass erwischte.