Der zweite lockere Sieg dieser Saison

ZSC – HC Ambri-Piotta 5:1 (1:1, 3:0, 1:0)

Null Punkte und ein Nackenschlag im Thema Angstgegner Fribourg resultierten aus der gestrigen Partie. So gut hatte es ausgesehen, bis fünf Minuten vor Ende dieser Partie, da wendete Sprunger die Partie mit zwei Toren im Powerplay. Über die Umstände wie es dazu führte, müssen wir am Tag danach nicht mehr diskutieren. In solch einem gedrängten Spielplan gibt es zum Glück bereits 24 Stunden später wieder die Chance eine Reaktion zu zeigen. Der HC Ambri-Piotta erlebte einen aufregenden Saisonstart. Ambri wähnte sich bereits mit einer 3:2 Führung Sekunden vor Ende als Sieger. Doch eine Sekunde vor Ende (ja, dies sind 1,5 Sekunden weniger als beim Titel 12/13 in Bern) erzielte der SCB dann doch noch den Ausgleich. Aber die Leventiner standen auf und gewannen am Ende im Penaltyschiessen. Beim ZSC fehlte heute neu auch noch Nilsson neben Stoffel Blindenbacher und Keller. Es fehlten dem Z also einige Stammkräfte für das heutige Spiel.

Der ZSC von Beginn weg
Mit dem Beginn dieser Partie übernahm der Z das Diktat dieses Spiels. Schnell war der Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften auszumachen, aber er konnte dies im ersten Drittel noch nicht immer auf das Eis bringen. Bis zur 10. Minute und dem ersten Treffer in dieser Partie. Im Powerplay zog Seger ab und Cunti lenkte diesen Schuss unhaltbar ab. Nun war die Partie lanciert und auch Ambri gelangte zu ihren guten Chancen. Doch Flüeler und seine Vorderleute hatten alles, also fast alles im Griff. Selbst in Unterzahl, von denen es erneut einige gab. Ein defensiver Fehler ermöglichte den Leventinern in der 19. Minute den Ausgleich.

Eine klare Sache im Mitteldrittel
Das Mitteldrittel wirkte dann noch etwas klarer zu Gunsten des ZSC. Nach 26. Minuten war es dann die erneute Führung für den ZSC. Bewerkstelligt wurde der Treffer durch Baltisberger. Ursprung war ein Angriff über Wick, der zu Cunti passte und dieser lies wohl etwas unfreiwillig die Scheibe liegen, was Balti eiskalt nutzte. Sowieso wirkte die Linie um Wick, Cunti und Baltisberger als Aktivposten in dieser Partie. Für den dritten Treffer war dann Geering besorgt, der Verteidiger zog in der 35. Minute in den Slot und erwischte Ambris Torhüter durch den Pulk vor dem Tor. Von nun an war bei Ambri die Luft draussen. Nur eine Minute später war es Cuntis zweiter Treffer, der die Entscheidung herbeiführte. Wieder war es die Paradelinie, die für diesen Treffer verantwortlich war. Sie hatte dieses Spiel fest in den Händen und prägte den Ausgang massgeblich.

Keine Probleme mehr im Schlussdrittel
Im letzten Abschnitt sollte der Z dann keine Probleme mehr bekunden, diesen Sieg nach Hause zu fahren. Zu stark agierte e und zu schwach war Ambri an diesem Abend. So war dann dieses letzte Drittel mehr Kür als etwas Anderes. Erstaunt oder zumindest erfreut war man ab den jungen Spielern in den ersten drei Partien. Angefangen bei Siegenthaler – der gerade einmam 17 Jahre alt ist!!! -, über Künzle bis hin zu Baltisberger. Es beeindruckt absolut, wie kompakt dieses Kader ist. Den Schlusspunkt setzte Wick in der 59. Minute – auf Vorarbeit von Cunti und Baltisberger, wie sollte es auch anders sein. So ging dieser Samstagabend erfolgreich zu Ende und der ZSC zeigte in den ersten drei Partien ein starkes Gesicht. Wie dies gegen Zug und Kloten aussieht, muss sich noch beweisen. Aber wir dürfen diesen Spielen positiv entgegenschauen.