3, 2, 1… los geht’s!

Es ist also wieder soweit, die neue Saison steht nun wirklich unmittelbar bevor und als erster Gegner wartet Rapperswil-Jona. Ein Team, dass man vom Kader her kaum wiedererkennt aus der letzten Saison. Gegenüber neun Abgängen stehen elf Neuverpflichtungen – darunter die zwei ehemalige ZSC Spieler Tim Wolf (Torhüter) und Cedric Hächler (Verteidiger). Zwei Schweden sollen den St. Gallern sowohl in der Offensive, wie auch in der Defensive mehr Stabilität und Qualität verleihen. Den defensiven Part übernimmt dabei Johan Fransson – er ist der neuste Zuzug und wurde 2013 Weltmeister. In der Offensive soll Mikel Johansson mehr Power aus Schweden bringen. Damit ist die vierköpfige Schweden-Fraktion am unteren Ende des Zürichsees komplett.

Bei den St. Gallern hat zweifelsfrei eine verjüngung der Mannschaft stattgefunden. Nur noch vier Spieler haben einen Jahrgang 1983 und tiefer – als über 30 Jahre alt. Im letzten Jahr waren es noch deren 13 Stück! Wie schnell sich diese Umstrukturierung des Kaders ausbezahlen wird, ist noch nicht absehbar. Aber Rapperswil hat definitiv einen grossen Schritt nach Vorne gmeacht und könnte dieses Jahr endlich wieder einmal im Kampf um die Playoffs mittun.

Trotzdem sollte es im Bereich des Machbaren liegen, den morgigen Gegner zu bezwingen. Auf der einen Seite ist Zürich sicherlich bereits deutlich mehr im Spielrhythmus als der Gegner. Dies sieht man auch an den Vorbereitungsspielen von Rapperswil, die nur gerade dreimal siegen konnten – zweimal davon gegen einen NLB-Verein. Gegen die NLA Teams und einmal sogar gegen ein NLB-Team war man teilweise sogar chancenlos. Es scheint also, als brauche die neue Mannschaft in St. Gallen noch Zeit um sich zu entwickeln…