Nach 36 Sekunden in der Verlängerung verloren

ZSC – Färjestad BK 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) n.V.

Färjestad BK – ja da war doch bereits einmal etwas. Richtig, bereits in den letzten zwei Jahren, in der damaligen European-Trophy, sind die beiden Teams aufeinander getroffen. Beides Mal zog der Schwedische Vizemeister aus der letzten Saison das bessere Ende für sich ein. Diese Partie dürfte aber von beiden Teams noch eine Spur härter angegangen werden und der Sieg noch etwas konsequenter angestrebt werden. Auch heute waren beim ZSC wieder alle wichtigen Akteure dabei, wie dies bereits schon zwei Tage zuvor gegen Oslo der Fall war.

Ein munterer Auftakt in diese Partie
Lange brauchten beide Mannschaften nicht um durchzustarten. Bereits nach 50 Sekunden hatte Keller allein vor dem Tor die Chance zum Führungstreffer. Doch er scheiterte, wie einige seiner Mitspieler danach am Torhüter der Schweden. Die ersten Minuten gehörten klar dem ZSC, der aber zu viele Strafen kassierte in der Folge und sich so selber den Schwung nahm. Einer dieser Strafen führte in der sechsten Minute dann auch zum 0:1 für Färjestad BK. Dieser Treffer änderte aber nichts daran, dass der Z die besseren Chancen hatte, diese aber nicht verwertete. Keller – der Topskorer der Zürcher – alleine hatte Chancen für zwei oder drei Tore. Doch es blieb dabei, der ZSC musste sich am heutigen Abend noch auf den ersten Treffer gedulden.

Der Ausgleich im Mittelabschnitt
Für das heutige Spiel gab es zum ersten Mal einen Fansektor im Hallenstadion. Im X2 hatten sich die Z Fans formiert und unterstützten das Team von dort aus. Auf dem Eis war dies resultatemässig noch nicht auszumachen. Trotzdem hatte der ZSC mehr und die besseren Chancen. Bis zur 35. Minuten, da gab es eine Powerplaychance für den ZSC. Diesmal war der Versuch erfolgreich, Bergeron zog von der blauen Linie ab und dort lenkte Baltisberger, erneut der junge Zürcher, ab und stellte zum Ausgleich. Weitere Chancen folgten auf beiden Seiten, aber ohne Torerfolg. So ging es mit diesem 1:1 in das letzte und entscheidende Drittel dieser zweiten CHL Partie.

Nach 36 Sekunde Verlängerung verloren
Zu Beginn des letzten Drittels gab es dann einen Fehler des neuen Ersatztorhüters Urban Leimbacher zu sehen. Er stoppten den auf dem Eis „anschlidernden“ Puck nicht und die Schweden sagten danke! Diesem erneuten Rückstand liefen die Zürcher bis zum zweiten Treffer von Baltisberger. Es waren 51. Minuten gespielt da stand die Nummer 14 vor dem Tor, er hatte es sich dort offensichtlich gemütlich gemacht, und verwandelte zum Ausgleich. In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams mehrheitlich, bis kurz vor Ende des Spiels, da kam Färjestad zu einer Powerplaymöglichkeit.

Zwar konnten die Schweden in der regulären Spielzeit diese Chance nicht nutzen, aber es blieb noch etwas Zeit in der Verlängerung. Diese nutzten die Schweden dann auch eiskalt und nach 36 Sekunden in der Verlängerung war dann auch Schluss an diesem Abend. Da aber trug Leimbacher keine Schuld, der 32-jährige war gegen diesen Abschluss machtlos. Weiter geht es am nächsten Wochenende mit dem Team-Cup in Küsnacht.