Eine Meisterleistung vor Ostern

ZSC – EHC Kloten 5:2 (2:0, 3:1, 0:1)

Noch war es kein alles-oder-nichts-Spiel für die Klotener, aber sie sind mit dem 2:0 Rückstand in der Serie bereits ordentlich in Rücklage. Es war also spätestens heute Abend Zeit, die Serie ausgeglichen zu gesalteten in Form eines ersten Sieges in diesem Finale. Marc Crawford hatte diesbezüglich natürlich kein Interesse; ein dritter Sieg würde einer Vorentscheidung nahe kommen. Unterstützt wurde das Team heute vom zurückkehrenden Morris Trachsler, der nun seine Spielsperren aufgrund der Halbfinalserie verbüsst hatte.

Zwei Tore und die steigenden Hoffnungen
Man konnte die Frage, wer diese Startphase dominieren würde, schnell beantworten. Das Heimteam tat es und dies in einer Art und Weise, wie es beeindruckend war. Den Lohn dafür gab es in der siebten Minute, als der Z in Powerplay agieren konnte. Nach einem Durcheinander vor Gerber legte Tabacek die Scheibe zu Cunti und dieser beförderte sie in die Maschen. Es war der Auftakt eines genialen Abends, denn die Zürcher fast nach Lust und Laune dominierten. Zwei Minuten nach dem ersten Tor folgte gleich das zweite, diesmal war es der Rückkehrer – Morris Trachsler – der einschob. Bereits nach diesem Treffer wirkte die Stimmung im Hallenstadion gelöst, ein Zeichen für den Abend.

Die totale Dominanz
Abschnitt zwei brachte genau das gleiche Bild; der Z im Hoch, die Klotener kaum mehr in der Lage zu reagieren. Bereits nach 22. Minuten musste sich Gerber erneut geschlagen geben, erneut war es Cunti der traf und erneut war das Passeur Jan Tabacek. Doch, dass es dennoch nicht so einfach werden würde, zeigte sich noch in derselben Spielminute als die Klotener zum ersten Treffer kamen. Es war noch einmal ein Weckruf für den Z um nicht überheblich zu werden und er kam an. Als nämlich der ZSC vier Minuten in Unterzahl agieren musste, da löste sich Dan Fritsche, zog los und vernaschte Gerber. Treffer Nummer vier war eine Vorentscheidung und eine Erlösung gleichermassen. Man schien dieses Spiel in den Händen zu haben und Kloten brachte von Minute zu Minute weniger zu Stande. Nach 37. Minuten machte Seger dann die Hütte voll, das fünfte Tor war die Vorentscheidung. Nun hielt die Halle nichts mehr, sie stand, sie feierte und Zürich war aus dem Häuschen.

Kurz vor dem totalen Triumph
Ein Drittel fehlte noch zum dritten Sieg und nach dem Drittel fehlte noch ein Sieg zur totalen Glückseeligkeit! Crawford und seine Mannen hatten alles, aber auch wirklich alles im Griff. Kloten und die Eisgockeyschweiz muss sich Gedanken machen, sollte der Z nur annähernd so weiterspielen. Am Samstag jedenfalls geht es in Kloten um den Titel, es könnte zur endgültigen Freudeneskalation kommen.

Unmittelbar nach dem Spiel wurde klar, dass der Z im Hallenstadion eine Grossleinwand aufstellt. Für zehn Franken gibt es einen Eintritt in die Halle zum möglichen Titelgewinn.

Vorerst aber feiern wir nun den dritten Sieg; wir haben ihn verdient!

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