Der zweite Streich, folgt sogleich!

EHC Kloten – ZSC 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)

Spiel zwei war angerichtet und die Zürcher mit dem Vorteil von Sieg eins in dieser Serie. Das minimale Resultat von vergangenem Samstag zeigte die Nervenstärke der Zürcher eindrücklich auf. Doch der zweite Erfolg in Serie würde eine schwierige Sache werden, dies war wohl auch allen Zürchern Spielern bewusst; nur zu gut dürfte Kloten klar sein, was ein 2:0 in der Serie für ein Handicap wäre. Tabacek spielte erneut für Marc-Andre Bergeron, der offiziell noch immer verletzt war.

Ein animiertes Drittel
Es brauchte nicht viel Anlaufzeit dieses erste Drittel, die Klotener starteten offenensiv und kamen rasch zu ihren ersten Chancen. Vorerst aber konnte Flüeler alles parieren, was auf sein Tor zu fliegen kam. Bis zu einer vier gegen vier Situation in der sechsten Minute, als Kloten in Führung ging. Die Führung eine Erlösung für das Heimteam, für den Zürcher Anhang natürlich ein Schock. Aber der Z reagierte schnell, bereits nach zehn Minuten gab es denn Ausgleich als Kenins durch die Mitte lief und Gerber erwischte. Kein schönes, aber ein enorm wichtiges Tor, vor allem, weil der Z in diesem ersten Drittel das Team war, welches sich hauptsächlich in der Verteidigung befand. Trotzdem ging es mit dem ausgeglichenen Spielstand in die Pause.

Die Kräfteverhältnisse ändern sich
Im zweiten Abschnitt änderte sich dann das Spielgeschehen deutlich, der ZSC nun deutlich aktiver und auch mit mehr Härte am Werk. Kaum ein Check wurde da ausgelassen und Kloten wusste sich das eine oder andere Mal nur mit einem Foul zu helfen, dass die Schiedsrichter aber zu oft grosszügig übersahen. Ein Ärgerniss auch Martin Gerber, der oftmals mit seinem Stock nachschlug. Aber ja, dass sind halt Playoffs, solche kleinen und grossen Provokationen. Einfach geht es nicht in einem Final und Kloten hatte begriffen, dass dieses Spiel vielleicht zur Schlüsselpartie verkommen könnte. Mit allen möglichen Mitteln vereuchte der EHC diesen Sieg zu erkämpfen.

Am Schluss ein knapper Sieg für den Z
Es ging weiter knapp zu und her, beide Teams waren sich im Klaren, dass dies ein vielleicht ein serieentscheidendes Drittel werden könnte. Aber Kloten versuchte und drückte trotzdem, blieben aber immer und immer wieder an Lukas Flüeler hängen. Der 25-jährige hielt alles was nötig war um seinen Vorderleuten den perfekte Rückhalt sicherzustellen. Einen der Konter verwertete Keller in der 48. Minute eiskalt, er zog auf Gerber los, stoppte, zog am Provokateur vorbei und schob ein. Woow! Jetzt war die Hölle los im Zürcher Sektor.

Kloten drückte nun zwar noch mehr, der ZSC phasenweise total unterlegen. Aber eben, Luki hielt alles fest, was nötig war; zuerst verstrichen die Minuten, dann die Sekunden und zum Schluss war es geschafft! Der Sieg in trockenen Tüchern und das 2:0 Tatsache…

Wie unglaublich wichtig dieser Sieg war, wird sich noch zeigen. Am Donnerstag geht es weiter in der Halle!