Im Final! Final! Final!

ZSC – HC Genf-Servette 4:0 (2:0, 2:0, 0:0)

Es brauchte wieder einmal Nerven für den Zürcher Anhang – vor zwei Tagen hatte der ZSC den Matchpuck, nun kann Genf ebenfalls in den Final einziehen. Die Psychokriege begannen bereits weit vor dem ersten Puckeinwurf, so erzwang McSorley die Sperrung von Trachsler für heute Abend per Einsendung einer Videosequenz an den Einzelrichter. Alles in allem waren aber diese Aktionen nur Nebenschauplätze, die McSorley bewusst aufzog um vom eigentlichen Spiel, in welchem die Zürcher wohl bevorteilt sein dürften, abzulenken und den Gegner zu schwächen.

Starker Beginn der Zürcher
Von McSorleys Tricksereien jedenfalls war das Team wenig eingeschüchtert, eher angestachelt. Gleich im ersten Shift, den Kenins und Baltisberger absolvierten, rumpelte es gewaltig an der Bande. Jeder Check wurde durchgezogen und die Genfer wirkten beeindruckt von der physischen Bereitschaft in diesem ersten Drittel. Dies mündete in Strafen gegen Genf und nach acht Minuten, wo auch gleich ein Treffer fiel. Bergeron fing die Scheibe mit der Hand ab, legte sie sich vor und hämmerte diese in die Maschen. Ein Aufschrei ging durch die Zürcher Fans, es war eine Erlösung für die unglaublich angespannten Zürcher Fans. Danach gab es gleich noch eine ordentliche Keilerei, ausgelöst durch einen ordentlichen Check von Baltisberger. Sie hinterlies Spuren diese Situation und nach zwölf Minuten hatte Shannon Platz, viel Platz und er erwischte Stephan durch die Beine. Tor, Tor, Tor!

In allen Belangen die bessere Mannschaft
Eine Reaktion von Genf? Sie wurde vergebens gesucht, der Z hatte diese Partie fast ausnahmslos im Griff. Eine Schlüsselszene aber gab es noch, als Genf während über einer Minute in doppelter Überzahl spielen konnte. Doch die Zürcher überstanden auch diese Szenen und marschierten fast ungehindert in den Final. In der 31. Minute durfte Nilsson alleine auf Stephan losziehen, er scheiterte zwar, aber konnte nur dank einem Foul daran gehindert werden. Der Schwede nahm gleich selber zum Penalty Mass und erwischte Stephan zum dritten Mal an diesem Abend. Schluss war damit aber noch nicht. Als nämlich Genf in Überzahl auf den ersten Treffer hoffte, da entwischte Shannon, wurde zwar gelegt, aber brachte die Scheibe dennoch über die Linie. Das Tor zählte und so war nach 39. Minuten ziemlich alles durch.

Eine Gala zum Schluss
Es wurde zum Schaulaufen dieses letzte Drittel; der Z wirkte abgeklärt, die Genfer ihrerseits lethargisch. Bereits 16. Minuten hallte „Finale ohooo, Finale ohoo durch die Halle. Ziemlich früh, aber eben eigentlich verdient und zum Schluss eben auch zu Recht!

Mir sind im Final und de Rescht isch scheissegal! Danke Jungs ihr sind genial, die beschte…

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2 Gedanken zu „Im Final! Final! Final!

  1. Cup-Final und Spiel 5 beides am Ostermäntig… So züg macht mi hässig !!!

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