…und dann sind wir wieder auf Finalkurs!

ZSC – HC Genf-Servette 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)

Playoff ist, wenn alle Schmerzen unterdrückt werden. Auch Dan Fritsche war heute, trotz gebrochener Nase wieder im Kader. Auch sonst alle an Board; sie sollten es nicht bereuen. Eine sechzig Meter lange Choreo empfing das Team von Crawford für diese fünfte und wohl soooo wichtige Partie.

Diese mitgegebene Euphorie machte sich auch auf dem Spielfeld bemerkbar. Der Z war die spielbestimmende Mannschaft in diesem Drittel; abgesehen von einem erneut groben Fehlpass von Bergeron gab es wenig an der Zürcher Leistung auszusetzen. Es war eine sehr engagierte und ansprechende Leistung, die wenige Sekunden vor Drittelsende belohnt. Ryan Keller tat dies, was es in den Playoffs zu tun gibt. Er erarbeitete sich  hinter dem Tor von Tobias Stephan die Scheibe, ging vors Tor und stocherte diese auch noch rein. Es war der verdiente Lohn für ein gutes erstes Drittel.

Die Vorteile ausgenutzt
Daran änderte sich auch im Mitteldrittel wenig, der ZSC frischer und presenter in allen Bereichen. Im zweiten Spielabschnitt wurde dies auch weiter in Toren ersichtlich, Keller – dem offensichtlich in dieser Serie fast alles gelingt – erzielte nach 22. Minuten den zweiten Treffer. Er profitierte von einem perfelt gespielten Flippass von Wick. Der Topscorer blieb ansonsten glücklos, er verspielte einige sehr gute Möglichkeiten. Es hätte nach zwei Drittel auch gut 4:0 oder 5:0 stehen können, aber mit diesen zwei Toren Rückstand konnte man sich ein angenehmes Polster für das dritte Drittel erarbeiten.

Mir sind wieder da!
Im Schlussabschnitt brachte der ZSC dann diese Führung mehr oder weniger souverän über die Zeit. Genf versuchte, machte, aber am Schluss blieb es bei diesem 2:0 Sieg, welchen die Zürcher sich hart erarbeitet hatten. Die Erleichterung war dem ZSC deutlich anzusehen, eine Niederlage heute und der Weg ins Final wäre ein ganz harter geworden. Mehr braucht es über diese Partie gar nicht zu schreiben.

Mir sind ein Sieg vor em Final!

Zämestah und alles gäh! Es het nöd besser chöne ände de Abig. Danke Züri…