YES! Geschafft…

ZSC – HC Lausanne 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Mehr geht nicht; mehr Nervenkitzel und mehr Spannung, die Zürcher standen vor diesem siebten Spiel, gegen den eigentlich klaren Aussenseiter HC Lausanne, mehr denn je unterruck. Wenn sie nicht ein überraschendes und vorzeitiges Saisonende erleben wollten, dann musste heute ein Sieg her – vor heimischem Publikum müsste dies doch eigentlich machbar sein. Aber bisher hatte der ZSC von drei Heimspielen nur gerade eines gewonnen, dies nach dem die Zürcher von 25 Heimspiel in der Qualifikation deren 20 gewonnen hatten. Unterstützung gab es heute von Seger, der genesene Captain gab heute sein Comeback und sollte der Mannschaft zusätzlichen Schub verleihen.

Alles nach vorne, aber weiterhin ohne Tore
Diesen Schub bemerkten die Zuschauer bereits in den Startminuten, die Zürcher waren agiler und wie fast immer in dieser Serie vor Huet anzufinden. Doch Tore wollten aus dieser Druckphase kein Tor erzielen, sie wirkten trotz Überlegenheit leicht ängstlich. Was machte Lausanne? Die spielten ihren gewohnten Spielplan durch: hinten souverän und in der Offensive mit den wenigen Torchancen gefährlich. Aber so war es ja in diesen Playoffs bisher immer.

Dann endlich ein Schritt vorwärts
Ähnliches war im Mitteldrittel im Zürcher Hallenstadion auszumachen. Doch mit jeder Sekunde der Partie fiel der Druck des Z etwas ab, da halfen die Strafen gegen Lausanne und solch eine nutzte Bergeron in der 29. Minute aus. Er, der nach den letzten Spielen noch so kritisiert wurde, hämmerte einen Slapshot in den Winkel, bezwang Huet und löste einen riesen Jubel aus. Dieses Tor löste einen riesen Euphorie aus, im Team und auch auf den Rängen. Aber daraus konnte das Team von Crawford keinen Profit ziehen, was den Nervenpegel beim Zürcher Anhang wieder nach oben schnellen lies. Fuck, man müsste diese Partie doch unlängst entschieden haben müssen. Aber soviel vorweg, der Z und seine Fans machten es sich nicht einfach.

Knapp JA!
Es waren also noch 20 Minuten zu gehen, die Heimmannschaft hatte vieles, aber nicht alles im Griff. Trotz schweren Beinen beim Aufsteiger waren diese immer wieder in der Lage Nadelstiche zu setzen und den Puls des ZSC zu erhöhen.

Doch es reichte aus, am Schluss feierte die richtige Mannschaft. Seger, Baltisberger und Nilsson brachten diese Partie durch. Die knapp über 10000 Zuschauer sahen Playoffhockey des Z; knapp, hart und erfolgreich. Wir gehen feiern bis am Donnerstag!

Playoff jetzt!