Zum Schluss drei verdiente Punkte für den Z

HC Davos – ZSC 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)

Für einmal reisten die Zürcher Fans heute etwas früher an. Bereits um 15:00 war der Fancar in Davos angekommen. Ein Bier und etwas feste Verpflegung waren der Zeitvertreib bis zu Spielbeginn. Die Zeit verging in guter Gesellschaft schnell und so war es für alle bald Zeit, das Stadion aufzufinden.

Das Spiel begannen die Zürcher flott, sie hatten von Beginn an mehr Spielanteile. Allerdings hatte das Heimteam die besseren und gefährlicheren Chancen in diesem Startdrittel. Doch schnell erahnte man, dass Lukas Flüeler heute einen ganz grossen Abend einziehen könnte. Bereits nach der Hälfte des Startdrittels wirkte er beruhigend auf das Team. Trotzdem hätte man sich ab einem Rückstand der Zürcher nach dem ersten Drittel nicht beschweren können.

Der Davoser Torjubel im Keim erstickt
Auch zu Beginn des zweiten Abschnittes sah dies nicht anders aus. Davos wurde nun besser und besser, was in der 27. Minute im ersten Treffer der Partie endete. In einer Powerplaysituation erwischte es Lukas Flüeler zum ersten Mal. Davos jubelte, der Speaker wollte gerade den neuen Spielstand skandieren, da feierte der Z seinen ersten Torschützen. Kenins auf Pass von Cunti erwischte Genoni und erstickte den aufkommenden Jubel sofort. Die Zürcher Fans feierten, der HCD schockiert. Von nun an der Z die agilere und kreativere Mannschaft. Doch die erstmalige Führung kam im zweiten Drittel noch nicht zu Stande.

Viele Emotionen und ein Geschoss von Wick
Auf zum letzten Spielabschnitt, der geprägt von Emotionen und Fehlentscheiden sein sollte. Vorerst aber gab es die sehenswerteste Aktion der Partie, Wick zog in der eigenen Zone an, durchlief Freund und Feind und traf mit seinem satten Hamdgelenksschuss die Maschen. Wick nutzte den letzten Verteidiger gekonnt als Sichtschutz und lies Genoni da gar keine Chance. Nun wurden die Bündner aggressiver – mal um mal gingen sie die Zürcher Spieler an. Doch das Schiedsrichterquartett hatte viel Nachsicht für den HCD. Dies gipfelte in einer Zürcher Kontersituation, in der dem Zürcher der Stock weggeschlagen wurde. Selbst auf dem Videowürfel war dies zu sehen – klarer geht kaum mehr! Nunja, einer behielt die Ruhe – Lukas Flüeler -, er hatte alles im Griff. Bis zum Schluss, was dem Z den Sieg einbrachte.

Danke Jungs, ein geiler Abend und ein geiler Sieg…

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