Minimalismus, aber dennoch drei Punkte erspielt

ZSC – EV Zug 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)

Mit dem EV Zug wartete der letzte Gegner vor der Olympiapause, bei den Innerschweizern geht es noch um etwas, was beim Z nicht behauptet werden konnte. Dies war auch auf dem Matchblatt auszumachen, der Z nur mit drei Verteidungspaaren am Start.

Viele Strafen und ein Tor
Der EVZ kam wie die Wilden aus der Kabine, sie checkten und stocherten im Minutentakt. Strafen um Strafen waren die Folge davon, kaum einmal spielten die beiden Teams in Vollbestand. So erstaunte es nicht, dass das erste Tor bei vier gegen vier Feldspieler fiel, es war Schnyder, der in der 19. Minute wunderbar von Kenins bedient wurde. Es blieb der einzige Treffer, in einem vielleicht fast torlosen, aber keinenfalls emotionslosen Drittel. Zug wollte natürlich unbedingt die Punkte einfahren um sich die letzten Chancen auf die Playoffs nicht zu verspielen.

Gurkendrittel
Im zweiten Drittel wurde es dann etwas weniger dramatisch mit den Strafen. Allgemein flachte das Spiel nun deutlich ab, was nichts daran änderte, dass das Schiedsrichtergespann doch eher bescheidene Arbeit leistete. Der ZSC wurde am heutigen Abend zwar dadurch leicht bevorteilt, aber wirklich dem Niveau der NLA war dies nicht entsprechend. Alles in allem hatte der Z die Partie dennoch im Griff, trotz der Tatsache, dass der EV Zug diese Punkte dringend benötigt hätte.

Wick mit einem Schuss ins leere Tor
Im Schlussabschnitt war das Niveau der Partie dann endgültig am Boden. Kaum mehr Emotionen und auch nur noch wenige Torchanchancen auf beiden Seiten. Zug versuchte und versuchte, aber die Innerschweizer schafften es nie in dieser Begegnung, denn Z an die Wand zu spielen. Gut 50 Sekubden vor Ende schwanden dann die Hoffnung der Zuger defintiv. Wick haute die Scheibe ins leere Tor und besiegelte den Sieg der Zürcher. Nun geht es in die Olympiapause und der Z kann diese ganz entspannt angehen, er ist mit Abstand die beste Mannschaft der Liga…