Mit einem lockeren Sieg die Playoffquali erreicht

ZSC – HC Lausanne 4:2 (2:1, 1:1, 1:0)

Trotz Patzer von Flüeler in Führung
Mit viel Selbstvertrauen begannen die Zürcher diese Partie, aber dieses wurde nach nur 75 Sekunden bereits auf die Probe gestellt. Danke einem Fehler von Flüeler kam Lausanne zum ersten Treffer – ein ungefährlicher Schuss von der blauen Linie reichte dazu. Doch der Z verfügt aktuell über ein derartiges Vertrauen, dass sie sich davon wenig, bis gar nicht beeindrucken liessen. Nach zehn Minuten hatte Lausanne dann dennoch die Chance auf einen weiteren Treffer, ein Powerplay war der Grund dafür. Doch die Überzahlsituation hatten die Zürcher gut im Griff und nur Sekunden danach stand es 1:1. Blindenbacher passte perfekt zu Shannon und dieser traf. Nun war Lausanne geschockt und der Z endgültig die bessere Mannschaft, aber das erste Powerplay für das Team von Crawford ging ebenfalls ereignislos über die Bühne. Doch auch da ging es nur wenige Sekunden später lag die Scheibe wieder im Tor und erneut jubelte der Z. Kenins lief alleine durch die Verteidigung und haute die Scheibe in die Maschen. Es war die fast logische und auch verdiente Führung zur Drittelspause.

Zürich scheinbar im Spargang
Beim ZSC hatte man fast nie das Gefühl, dass das Team auf Vollgas lief. Sie machten nur das Nötigste und das reichte lange, so lange, bis Lausanne wieder zu einem Tor kam. Erneut ein vermeintliches Zufallsprodukt, welches die Gäste in der 35. Minute zum Ausgleich brachten. Das Schiedsrichtergespann schaute sich denn Treffer noch einmal an, aber die Scheibe war klar drin. Doch der Z erneut nur mit wenig Reaktionszeit und schon wieder lag die Scheibe drin, diesmal durfte sich Bärtschi feiern lassen. Er schoss die Scheibe aus der Drehung über die Linie und zeigte damit auf, in was für einer Verfassung der Z aktuell ist.

Keine Gefahr mehr für die drei Punkte im Schlussabschnitt
Normalerweise darf man einen Vorsprung von nur einer Länge im Eishockey nicht verteidigen. Aber eben, was ist aktuell normal bei den Zürchern, sie bringen auch dies auf die Reihen und dies fast ohne Probleme. Ja, es gab sogar noch einen zusätzlichen Treffer für den Z und zwar in der 55. Minute durch Reto Schäppi. Mit diesem Treffer war auch der Sieg in trockenen Tüchern und der 15 Punktevorsprung auf Ambri sicher. Eine gigantische Marke im Schweizer Eishockey, ja fast schon etwas beängstigend.

Nach dem Spiel waren dann auch Superlativen das Hauptthema und die frühzeitige Verlängerung von Bärtschi und Schäppi. Beide sprachen von einem genialen Teamspirit und einer grossartigen Harmonität. Hoffen wir, dass diese über die Nati-Pause hinaus anhält…