…und ewig verliert der Z das Penaltyschiessen

ZSC – EHC Kloten 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:1) n.P.

Zum Jahresauftakt gibt es gleich zwei Duelle gegen den Kantonsrivalen, zuerst heute im Hallenstadion und am kommenden Sonntag im Schluefweg. Etwas ärgerlich dabei, beide Spiele beginnen um 15:45, was beim Sonntagsspiel noch verständlich ist, ist heute doch eher etwas fragwürdig. Beginnen doch alle anderen Partien von heute erst um 19:45 – der eigentlichen und normalen Anspielzeit für ein Eishockeyspiel!

Positive News gab es dafür von der Verletzungsfront, alle ausser Steve McCarthy und Zangger (U20 WM) waren heute wieder an Board. Das Team damit fast das beste Personal auf der Eisfläche für den ZSC.

Besser, aber „nur“ 1:0 in Front
Die ersten Minuten waren von einem Hin und Her geprägt mit leichten Vorteilen für den Z. Nutzen konnten die Zürcher diesen Vorteil in der fünften Minute. Keller verwertete einen Pass von Shannon aus dem Slot zum Führungstreffer. Damit der Z im Aufwind und sogleich mit den nächsten Chancen. Kloten vom Zürcher Tempo, dass diese fast über vier Linien durchziehen konnten, teilweise doch arg überfordert. Doch der Z nutzte seine guten Chancen nicht, alleine Kenins vergab zwei riesen Chancen – nicht aber, weil er verzog, sondern weil er denn unnötigen Pass vorzog. So endete das erste Drittel ohne weitere Tore.

Nachgelassen und dafür bestraft worden
Im zweiten Drittel wurde dann die schwache Chancenauswertung bestraft, die Klotener zogen nun vermehr ihre Kreise und der Z einige Male in Bedrängnis. Aber Lukas Flüeler hielt den Vorsprung lange, bis zur 33. Minute. Dort gab es endlich einmal etwas Emotionen in diesem Derby. Blindenbacher und Bodenmann nahmen sich gegenseitig etwas zur Brust, der Klotener blieg Sieger. Der Z musste anschliessend in Unterzahl agieren, was die meisten Zuschauer im Hallenstadion nicht ganz verstanden. Dieser Entscheid ermöglichte dem EHC den zweiten Erfolg innert Sekunden, denn das 1:1 war für sie nötig. Auf diesen Treffer wiederum reagierte der Z mit einer leichten Temposteigerung, was ausreichte um Kloten wieder leicht in Verlegenheit zu bringen. Zwei Minute vor Ende gab es dann noch eine Strafe gegen Kloten und diese bedeutete die erneute Führung für das Heimteam. Wick verwertete eine wunderbare Passstaffete. Erneut mit einem Mini-Vorsprung für das Team von Crawford gingen beide Teams in die Kabine.

Der Ausgleich und ein Sieg im der Penaltyschiessen
Im letzten Drittel hätten es dann die Stadtzürcher klar machen können, aber sie waren zu passiv und Kloten dann irgendwie zu bissig im entscheidenden Moment. In der 51. Minute gab es dann die Quittung, in Form des Ausgleiches, der im Powerplay fiel. Nun drückten die Klotener mehr auf den Sieg als die Zürcher und ein Siegestreffer der Gäste wäre nicht unverdient gewesen. Doch die Tore blieben aus, auf beiden Seiten und zwar sowohl in den letzten Minuten, wie auch in der Verlängerung.

Es brauchte also ein Penaltyschiessen zur Entscheidung und daran hat der Z in dieser Saison keine guten Erinnerungen. Alle bisher gespielten, es waren gefühlte 100, gingen verloren und diese Serie konnte der Z heute nicht beenden. Dass Chrie Baltisberger als vierter Schütze noch am knappsten verpasste, sagte eigentlich alles. Entsprechend ratlos waren seine Teamkollegen nach dem Spiel zum Thema Penaltyschwäche. Zum Glück gibt es am Sonntag bereits die Chance auf Revanche im Schluefweg!

Mir wänd de Derbysieeg!