Spielerbeurteilungen Teil 2: Seger, Schnyder und Bergeron

Der zweite Weihnachtsfeiertag bringt uns die nächsten drei Verteidiger. Diesmal stehen mit Mathias Seger, Daniel Schnyder und Marc-Andre Bergeron die nächsten drei Verteidiger auf dem Programm.

#15 Mathias Seger
Statistik:
Saison 13/14: 31 Spiele, 2 Tore, 10 Assists, 56 Strafminuten, +11 Bilanz
Total NLA: 919 Spiele, 107 Tore, 299 Assists, 1296 Strafminuten, +24 Bilanz

Bewertung: gut

Begründung:
Der Captain, der Leitwolf, der Spieler der die Mannschaft auch in schlechten Momenten anführt. Trotz seinen 36 Jahren zeigt der in Uzwil geborene Verteidiger kaum Zeichen der Müdigkeit. Natürlich kann auch Seger seine 36 Jahre nicht immer verbergen, aber mit Einsatz, Willen und Leidenschaft kann er die entstehenden Defizite wohl noch lang kompensieren. So auch in dieser Saison, wo er als Vorbild voran geht, fast jeden Check auf sich nimmt und stets im Sinne der Mannschaft agiert. Vielleicht die grösste Leaderfigur in der NLA, die noch aktiv ist.

#18 Daniel Schnyder
Statistik:
Saison 13/14: 34 Spiele, 0 Tore, 2 Assists, 6 Strafminuten, +8 Bilanz
Total NLA: 424 Spiele, 7 Tore, 34 Assists, 112 Strafminuten, +25 Bilanz

Bewertung: genügend-gut

Begründung:
Es ist nicht ganz einfach, Daniel Schnyder zu beurteilen. Der mittlerweile 28-jährige Verteidiger agiert unauffällig, aber durchaus sehr effizient. Ausserdem ist er mit nur sechs Strafminuten sehr diszipliniert – ja fast etwas zahm – und damit auch in diesem Bereich ein absolut verlässliches Element im gesamten Puzzle der Zürcher. Nach vorne läuft bei Schnyder, wie fast immer nur wenig, auch wenn der Verteidiger durchaus sein Potenzial in der offensiven Zone hätte. Etwas mehr Checks und etwas mehr Mut nach Vorne wären wünschenswert.

#22 Marc-André Bergeron
Statistik:
Saison 13/14: 36 Spiele, 6 Tore, 20 Assists, 38 Strafminuten, +20 Bilanz

Bewertung: genügend-gut

Begründung:
Der Blueliner mit einem satten Slapshot aus der zweiten Reihe brauchte zuerst einiges an Zeit um sich in seiner neuen Heimat anzugewöhnen. Mittlerweile ist die Nummer 22 aber, zumindest im offensiven Bereich, eine sehr gute Verstärkung. Wenn er von der blauen Linie seinen Slapshot aufzieht, dann besteht fast immer Gefahr für den gegnerischen Torhüter und dessen Verteidigung. Bereits neun Mal haben seine Schüsse das Ziel nicht eingeschlagen In der Verteidigung ist der Kanadier aber weiterhin noch etwas anfällig auf Fehler und Puckverluste.