Sieg, Sieg, Sieg, Sieg, Sieg, Sieg und Sieg

ZSC – EHC Kloten 3:1 (1:0, 2:0, 0:1)

Nach dem sechsten Sieg in Serie, gestern gegen den EHC Biel, musste der ZSC heute 20 Stunden später bereits wieder zum Spiel antraben. Seger hatte die gestrige Rückreise offensichtlich nicht gut getan, denn der Captain fiel heute krankheitshalber aus. Für ihn übernahm heute Bärtschi die Rolle des Captains. Auf der Torhüterposition nahm Crawford erneut eine Rotation vor und gab Flüeler wieder den Vorzug. Aber in der aktuellen Verfassung spielt es ja eigentlich sowieso keine Rolle, wer genau spielt.

Kloten frischer, der ZSC trotzdem in Führung
Der strenge Spielplan machte sich heute im ersten Drittel zum ersten Mal bemerkbar. Kloten versuchte das Spiel schnell zu machen und stellte damit den Z damit vor so einige Probleme. Mehr als einmal brauchte es Lukas Flüeler und auch viel Glück um die frühe Führung zu vermeiden. Aber irgendwie überstanden die Zürcher diese heiklen Momente schadlos und konnten bei Mitte des ersten Drittels selber zulegen. Die dritte ernsthafte Chance war dann auch gleichbedeutend mit dem ersten Tor der Zürcher. Baltisberger, der seinen ersten Saisontreffer erzielte, arbeitete nicht nur seinen Gegenspieler weg, sondern beförderte auch noch die Scheibe an Martin Gerber vorbei. Danach kehrte das alte Kräfteverhältnis wieder zurück, die Klotener bemühter und auch gefährlicher, aber im ersten Drittel ohne Erfolg.

Der Z effizient, die Klotener verzweifelt
Dieses Bild änderte sich auch im zweiten Drittel nicht. Auch wenn der Z zu Beginn dieses Drittels kurzfristig die bessere Mannschaft war. Als es dann in der 26. Minute noch eine Strafe gegen Kloten absetzte, da konnte das beste Powerplay zuschlagen. Bergeron zog ab und Cunti schaufelte den Abpraller in die Maschen. Verdient war dieser Treffer eigentlich nicht, aber die Zürcher äusserst effizient und Kloten nun endgültig von der Rolle. Sie bewältigten diesen Zustand mit übertriebener Härte und so hatte der Z schnell wieder die Chance im Powerplay zu agieren, winer doppelten sogar. Wick sagte danke und lenkte eine Scheibe ab zum dritten Treffer. Die Zürcher Technik überragte die Klorener Frische. Dass dieses Zwischenresultat aber zu hoch war, zeigte sich Sekunden vor Ende des Drittels als Klotem zum zweiten Mal Aluminium traf und die Scheibe anschliessend auf, statt hinter die Linie kullerte.

Kloten trotz Tor nicht mehr fähig zur Reaktion
Beim EHC hatte sich bereits eine Ernüchterung eingestellt, das Spiel sank nun vom Niveau her auf den absoluten Tiefpunkt. Man wollte dieses Spiel nun im Energiesparmodus über die Runden bringen. Doch so einfach gingen die drei Punkte dann doch nicht über die Theke. Mit einem Schuss aus dem vermeintlichen Nichts, kamen die Klotener in der 48. Minute noch einmal zurück. Doch die Klotener stellten sich weiter unfähig an und so entstand dennoch nie wirklich Gefahr für das Tor von Flüeler. Spätestens als 50 Sekunden vor Ende zwei Klotener auf die Strafbank mussten, da war die Sache durch und der Z durfte den siebten Sieg in Serie feiern.

Flüeler gab nach Spielende zu, dass die Beine mittlerweile doch müde sind, aber dies natürlich bei einer solchen Siegesserie einfacher zubverkraften sei. Der Z feiert also den siebten Sieg in Serie, einer der eher unverdienten, aber auch dieser gibt drei Punkte.

Wir sehen uns am Dienstag im Hallenstadion gegen Ambri…