Ein verdienter Heimsieg gegen den Leader

ZSC – Ambri-Piotta 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

Die Verletztenliste der Zürcher wird und wird nicht kleiner. Auch heute fehlten Marc Crawford sechs Spieler und so musste er die Linien erneut umstellen. Heute durfte wieder Nyffeler für Wolf von Beginn weg ran. Der Leader HC Ambri-Piotta kennt solche Probleme aktuell nicht, die Leventiner sind nicht nur verletungsfrei, sondern befinden sich auch in einer beneidenswerten Form. Für den Z also sicher keine einfache Aufgabe.

Ein Geniestreich von Nilsson und Wick
Trotzdem starteten die Zürcher besser und hatten nach zwei Minuten die erste grosse Chance, aber der Pfosten verhinderte den Führungstreffer der Zürcher. Auch Ambri hatte seine Chance und man sah, dass die Leventiner gut aufgelegt waren. Dennoch mussten sie in der zehnten Minute den ersten Treffer verarbeiten. Nilsson zeigte wieder einmal seine Klasse, durchlief die Verteidigung von Ambri und passte in den Rückraum. Dort stand Wick, welcher sich diese Chance nicht entgehen liess. Es stand 1:0 und der Z wollte nun natürlich mehr. Allerdings wollte das Schiesrichterquartett nun etwas Leben in die Bude bringen, er begann diverse Strafen zu pfeiffen.

Im Mitteldrittel den Unterschied ausgemacht
Drei Strafen konnte der Z überstehen und wirkte dadurch gestärkt. Das erste eigene Powerplay nach diesen dreien, konnte der Z dann auch tatsächlich zu seinen eigenen Gunsten gestalten. Nach 31. Minute versenkte Nilsson eine mustergültige Vorlage von Cunti. Dieser Treffer war wichtig, die Zürcher nun mit zwei Toren im Vorsprung und mit der Chance auf mehr. Doch der Schiedsrichter musste noch eine vierte Strafe gegen Zürich pfeiffen, eine zu viel, wie sich herausstellen sollte. Nach 33. Minuten verkürzte Ambri und schöpfte dadurch neue Hoffnung. Beeindrucken liess sich das Team von Crawford aber nicht. Sie griffen den Gegner weiterhin früh an und Wick wurde dafür belohnt. Nach 27. Minute bestrafte er einen katastrophalen Abwehrfehler von Ambri zum 3:1. Es war der entscheidende Treffer in diesem Spiel, auch wenn dies zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war.

Das Spiel souverän zu Ende gebracht
Ambri wirkte nun angeschlagen und der Z versuchte daraus Profit zu ziehen. Belohnt wurden sie dafür aber erst verhältnismässig spät. In der 52. Minute staubte Künzle vor dem Tor ab und sicherte dem Team damit den Sieg. Ambri fehlte am Schluss die letzte Konsequenz und wohl auch die nötige Klasse. Nilsson, Cunti und Wick waren auch heute die auffälligsten Persönlichkeiten beim Z. Sie dürften wohl aktuell das Beste sein, was diese Liga zu bieten hat. Den Sieg jedoch auf diese drei Spieler zu reduzieren, wäre nicht fair. Das gesamte Team agierte ausgesprochen solide und verdiente sich damit diese drei Punkte gegen den Leader.