Nyffeler, der Sieg und ein zweiter Shutout

EV Zug – ZSC 0:3 (0:2, 0:0, 0:1)

Da Lukas Flüeler und Tim Wolf weiterhin nicht spielen konnten, nahm heute erneut Melvin Nyffeler diese Partie als Nummer 1 in Angriff. Der junge Torhüter erlebte am Dienstag in Genf einen Traumeinstand mit einem Shutout und avancierte zum Publikumsliebling der mitgereisten Fans. Ansonsten gab es keine Veränderung anlässlich des letzten Ligaspiels vor der Nati-Pause.

Nilsson und Cunti
Im ersten Drittel gab vor allem eine Linie des ZSC den Takt an, jene um Nilsson, Wick und Cunti. Immer wenn sie auf der Eisfläche waren, herrschte Alarmstufe rot bei Zug und dies nicht ohne Grund. Schon nach drei Minuten lief Cunti in die Zone der Zuger, zog ab und erwischte den Zuger Torhüter zum ersten Treffer. Dabei sah der Zuger Schlussmann wenig glücklich aus. Danach wurde es etwas ruppiger und diverse Spieler fanden sich mehr als einmal in einer Keilerei wieder. Strafen hatte dies aber nicht zur Folge und so konnte die Zürcher Top-Linie weiter walten und schalten. Nach rund zehn Minuten spielte Wick blind auf Nilsson und dieser verpasste den zweiten Treffer nur knapp. In der 17. Minute gab es dann erstmal heute eine Strafe und zwar für Zug. Nilsson blieb mit Shannon und Bärtschi auf dem Eis und sollte massgeblich zum zweiten Torerfolg beitragen. Shannon von der blauen Linie zum besser postierten Nilsson vor dem Tor, und dieser hatte das Auge und die Technik um Bärtschi zu bedienen, welcher nur noch einschieben musste. Mehr gab es von diesem ersten Drittel nicht zu berichten, ausser, dass die torlose Zeit von Nyffeler weiter anhielt.

Souverän, aber keine weiteren Tore
Die Geschichte des zweiten Drittels ist eigentlich schnell erzählt, die Zürcher wirkten souveräner und abgeklärter. Zug versuchte ein Mittel dagegen zu finden, blieben aber oftmals bereits in der Verteidigung hängen und ansonsten war da noch Melvin Nyffeler. Dieser absolvierte auch das fünfte Drittel in der NLA ohne Gegentor und hatte damit 100 Minuten ohne Tor überstanden, was für einen Rookie sensationell ist! Übrigens: Tore gab es auch auf der anderen Seite keine in diesem Drittel.

Keine Chance für die Zuger
Der Schlussabschnitt startete erfreulich für den Z, in der 43. Spielminute machte Schäppi das 3:0 klar. Er nutzte gemeinsam mit Shannon eine zwei gegen null Situation auf den Zuger Torhüter. Dies passte den Zuger, insbesondere Holden, gar nicht und so gab es einen Kampf zwischen Holden und Bergeron. Hier gab es leichte Vorteile für den Zuger, Sieg nach Punkte für Holden. Aber Punkte gab es für den EVZ dennoch nicht, denn der Z spielte die Zeit runter und dies in einer unfassbaren Souveränität. Massgeblichen Anteil daran hatte Melvin Nyffeler, der zum zweiten Shutout kam und den Traumeinstand in der NLA verlängerte.

Es war das dritte Spiel in Serie, in welchem der Z ohne Gegentor blieb und kann damit rundum zufrieden in die Pause der Nationalmannschaft gehen.

Ein Gedanke zu „Nyffeler, der Sieg und ein zweiter Shutout

  1. Bergeron wird wohl einige Spiele gesperrt werden wegen seinem unnötigen Stockschlag gegen Holden.

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