Eine verrückte Reise an einem Dienstagabend

Es hat den ZSC mit der Höchststrafe erwischt, die Zürcher müssen an einem Dienstagabend nach Genf reisen. Knapp 300 Autokilometer und ein Weg von rund drei Stunden – bei normaler Verkehrslage – trennen die beiden Clubs voneinander. Weniger gross ist die Differenz in der Tabelle, das Team von McSorley belegt aktuell Rang 6 mit 27 Punkten und liegt damit fünf Punkte hinter den Zürchern – mit einer Partie weniger. Für den ZSC geht es also morgen auch darum, sich weiter in den Reihen der Top 4 Teams zu halten und den Abstand auf die unteren Mittelfeldplätze zu halten.

Im letzten Duell besser gewesen, aber dennoch verloren
Die Affiche ZSC – Genf gab es diese Saison bereits einmal un der Z war eigentlich die deutlich bessere Mannschaft, verpasste es aber die entscheidenden Tore zu erzielen und verlor am Schluss – nach einem 2:0 Rückstand – im Penaltyschiessen mit 3:2. Bei den Genfern zeigte sich bisher Cody Allmond in guter Frühform, der Kanadier verbuchte bisher neun Tore und sieben Vorlagen.

Für Marc Crawford ging es nach dem 6:0, welches zweifellos sehr gefällig war, wohl mehr darum, die Mannschaft wieder vorzubereiten, als wirklich Verbesserungen einzubringen. Das Spiel der Zürcher war am Sonntag extrem variabel und alle Zürcher Spieler konnten auf den Gegner Druck ausüben und erarbeiteten sich Chancen. Natürlich aber stach die Linie um Nilsson, Wick und Cunti noch etwas aus dem Kollektiv heraus. Ein Sturm, der schon unglaublich viel spielerisches Talent beinhaltet und solange das technisch hochbegabte Trio auch Tore erzielt, wird dieser Sturm auch weiter für Furore sorgen – hoffentlich auch morgen Abend in Genf!