Die bessere Mannschaft zu sein, gibt nicht immer Punkte

ZSC – HC Lugano 3:6 (1:2, 0:0, 2:4)

Robert Nilsson gab heute quasi sein zweites Comeback, denn das letzte dauerte ja nur ein Drittel oder einige wenige Einsatzminuten. Ansonsten gab es keine Veränderungen im Zürcher Kader und Crawford setzte weiter auf den Jungblock mit Senteler, Künzle und Baltisberger.

Zürich mit mehr Chancen, Lugano mit mehr Toren
Bereits nach zwei Minuten hätten beide Teams führen müssen, beide vergaben eine hochkarätige Chance. Auf Seite der Zürcher war es Wick, der diese nicht verwertete. Danach konnte sich der Z leichte Vorteile in diesem Drittel erarbeiten. Aber nach neun Minuten führte der HC Lugano mit 1:0. Es war ein Torhüterfehler, diesen einfachen Puck hätte Flüeler halten müssen. Es war einer der wenigen Fehler, die sich Flüeler diese Saison leistete. Doch die Vorderleute bügelten diesen Fehler zwei Minuten später wieder aus. Wick traf nach einem Abpraller von Cuntis Schuss, es ist augenfällig wie präsent die Zürcher auf die freien Scheiben gehen diese Saison. Ein weiterer positiver Aspekt war, dass Nilsson seinen ersten Assist verbuchen konnte. Der Schwede fand sich auch sonst besser und besser ins Spiel der Zürcher ein. Nach dem Ausgleich war der Z deutlich am Drücker, verpasste aber in der Folge die Führung. Und so machte Lugano dies, was der Z schon länger hätte machen müssen, das zweite Tor. Metropolit erhielt irgendwie die Scheibe und versenkte diese in das leerstehende Tor.

Im Schlussdrittel änderte sich am Bild der Partie nur wenig. Lugano mit weniger Möglichkeiten, aber irgendwie immer etwas gefährlicher. Der Z verpasste es den Ausgleich zu erzielen und verlor mehr und mehr die Zielstrebigkeit auf das Tor der Tessiner. So endete das zweite Drittel ohne Tore und mit psychlogischen Vorteil für den Z.

Ein Hin und Her mit einem Lugano Sieg
Im Schlussabschnitt dauerte es gerade einmal drei Minuten, ehe Bärtschi zum Ausgleich traf. Es war ein Treffer, den Bärtschi von auf der Torlinie erzielte, da sah der Luganotorhüter nicht gut aus. Der Z nun mit der Chance auf die Wende, wäre da Sekunden später nicht der erneute Führungstreffer von Lugano gewesen. Da schlief die Zürcher Hintermannschaft und war geistig wohl noch beim Jubeln. Es war der Anfang vom Ende der Zürcher. In der 47. Minute folgte das vierte Tor von Lugano, während einer Powerplaysituation der Luganesi. Aber noch einmal reagierte Zürich und kam durch Nilsson zum 3:4. Es war der erste Treffer von Nilsson und die Krönung einer guten Partie des Schweden.

Dennoch brachte es nur wenig, den das 3:5 und 3:6 waren die Schlusspunkte dieses Spiels. Drei unnötig verlorene Punkte waren das Resultat. Schade, schade, aber es hätte auch anders ausgehen können…

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