Gotteron liegt uns nicht!!

HC Fribourg-Gotteron – ZSC 3:2 (2:2, 1:0, 0:0)

Im ersten Auswärtsspiel gegen Fribourg ging es nicht nur um den Sieg, sondern auch darum, die Negativserie in Fribourg zu beenden. Crawford ging dafür eingenartige Wege, er stellte Tim Wolf anstelle von Lukas Flüeler ins Tor. Ob die heissblütige Atmosphäre dem jungen Torhüter lag, musste sich erst noch zeigen. Die mitgereisten Zürcher Fans wunderten sich aber etwas über diese Entscheidung.

Fribourg legt vor, der Z reagierte
Während den ersten Minuten hatte Wolf wenig zu tun, die Zürcher mit einem druckvollen Start und den ersten Möglichkeiten. Trotzdem musste Wolf sich als erster der beiden Torhüter geschlagen geben, was eigentlich nicht ganz dem Starteindruck entsprach. Gespielt zu diesem Zeitpunkt 6. Minuten. Es brauchte einige Minuten, ehe sich der Z fing und wieder in die Offensive überging. Nach 13. Minuten belohnte dann Bergeron das Team im Powerplay mit dem Ausgleich. Der Treffer hatte eine positive Wirkung und nur Sekunden später stand auch Bärtschi noch alleine vor Conz, aber scheiterte. Trotzdem war Fribourg nun wacher und vergab auch einige gute Chancen. Das Drittel war schon fast zu Ende, da erhielt Gotteron eine Chance im Powerplay zu agieren. Diese Chance nutzte Fribourg kaltblütig aus und so stand es Sekunden vor Ende des ersten Abschnittes 2:1. Doch der Z war mental noch nicht in der Pause, Gotteron dagegen eher und Latendresse nahm diesen Freiraum dankend an. Der Ausgleich nur knapp 16 Sekunden vor der Sirene war nicht unverdient.

Ein Hin und Her im Mitteldrittel
Der Mittelabschnitt begann mit einem Paukenschlag nach wenigen Sekunden. Fribourg führte Sekunden nach dem ersten Puckeinwurf mit 3:2. Der Z nun natürlich wieder gefordert, aber ihm fehlte vorderhand die Möglichkeit zum erneuten Ausgleich. Allgemein wurden die Chancen auf beiden Seiten sporadischer. Müsste man in diesem Mittel Drittel Vorteile orten, dann wären sie wohl bei Gotteron zu verbuchen.

Zürich besser, aber Fribourg mit den drei Punkten
Man konnte heute das Gefühl erhalten, dass da wieder einmal etwas möglich war in Fribourg. Aber die Zeit verlief und es fielen keine Tore, was natürlich dem Heimteam und weniger dem Z zu Gute kam. Trotzdem: Der Z war teilweise drückend überlegen, machte aber die Tore nicht und so endete es in Fribourg für den Z, wie es so oft in den letzten Jahren passierte. Gotteron holte die Punkte und der Z musste sich wieder mit der Fehleranalyse beschäftigen.

zscblog.ch „Best Player“
Gui Latendresse, welcher mit seiner aggressiven Art das Team pushte