Im Schlussdrittel das Spiel aus den Händen gegeben

HC Davos – ZSC 4:3 (2:2, 0:0, 2:1)

Gut 50 Fans reisten heute mit ins Bündnerland um den ZSC zu verfolgen. Man muss schon ziemlich verrückt sein, wenn man an einem Dienstagabend nach Davos und wieder retour fährt, nur um ein Eishockeyspiel zu sehen. Nunja, es ist wie es ist und alle Mitgereisten hofften zumindest auf drei Punkte für das richtige Team! Erneut musste der Z ohne Cunti, Trachsler, McCarthy und Nilsson auskommen, die Verletztenliste der Zürcher dürfte auch in nächster Zukunft kaum kleiner werden. Dies ermöglicht natürlich den Jungen sich zu zeigen und Sven Senteler spielte so bereits zum dritten Mal in Serie in der ersten Mannschaft.

Es fehlt nur der Führungstreffer
Das Spiel startete mit einem negativen Paukenschlag für den Z, Paulsson wurde vor Flüeler vergessen und brachte die Mehrheit der Halle zum jubeln. Es war bereits der zehnte Treffer des Topscorers. Aber Zürich erhielt die Chance sofort zu reagieren, in Form eines Powerplays. Ein Passschuss Wicks von hinter der Torlinie fand den Weg zu Keller, dieser stand vor dem leeren Tor, und dieser musste noch einschieben. Es war also wieder ausgeglichen, zumindest auf der Anzeigetafel, denn auf dem Spielfeld wirkte der Z bestimmter und zielstrebiger. Davos wusste sich kurze Zeit nur mit Befreiungsschlägen zu wehren und brauchte so viele Kräfte. Es reichte aber noch für die erneute Führung. Der Z wohl besser, aber Davos effizienter. Dies machte dem ZSC zu schaffen und so dauerte es bis zur 14. Minute und einem Powerplay, ehe der Ausgleich fiel. Während einem vier gegen vier Situation deckte Shannon die Scheibe und den Gegner herrlich ab, Geering nutzte diese Chance, zog los und beförderte diese in den Winkel. Ein wunderbarer Treffer, welcher dem Z in der Folge viel Auftrieb gab. Ein Lattenknaller und viele andere gute Chance, aber leider kein weiteres Tor gab es bis zur ersten Sirene.

Im zweiten Drittel dann neutralisierten sich die Verhältnisse deutlich. Davos verbessert und sogar mit zwei Chancen in Überzahl zu spielen. Aber was die Bündner in diesen vier Minute zeigten, war gelinde gesagt gar nichts! Fast ohne Probleme verteidigten die Zürcher ihre Zone. Im Verhältnis zum ersten Drittel war dieser zweite Abschnitt eher zum Einschlafen gedacht.

Das Spiel zum Ende noch hergegeben
Je länger die Partie dauerte, desto ausgeglichener und ärmer an Chancen wurde diese Partie. Was für den ZSC, der vorher noch die mehrheitlich spielbestimmende Mannschaft war, nicht eher nicht von Vorteil war. So kam es, wie es irgendwie fast schon zu befürchten war. Zürich hinten etwas nachlässig und schon machte Daffos die Treffer. In der 45. und 48. Minute verspielte sich der Z diese Partie.
Da nützte es nichts mehr, das Schäppi die Scheibe unter Genoni hindurchstocherte – 25 Sekunden vor Spielende.

Eine weite Reise in Davos endete somit punkte- und erfolglos. Aber wir kommen wieder und dann nehmen wir die drei Punkte bis nach Zürich.