In Ambri nicht gut gespielt und verdient verloren

HC Ambri-Piotta – ZSC 4:1 (3:0, 0:0, 1:1)

Gegen den HC Lausanne gab es gestern einen mehr oder weniger ungefährdeten Heimsieg. Das Kräfteverhältnis machte sich nur schon in den Anzahl Torschüssen bemerkbar: 37 auf der Seite der Zürcher und nur 21 beim Team von Sportchef Jan Alston. Ambri dagegen zog am gestrigen Freitag in Biel eine Niederlage, wenn auch erst im Penaltyschiessen, ein. Nachdem Ambri kurzfristig an der Tabellenspitze auftauchte, sind die Leventiner nun wieder auf Rang sieben nach hinten gerutscht. Theoretisch wäre als ein Sieg der Zürcher zu erwarten, aber die Spiele in Ambri haben immer einen etwas anderen Charakter.

3:0 nach 20 Minuten
Erneut mit dabei war Sven Senteler, der gestern gegen Lausanne eine starke Partie zeigte. Im Zürcher Sektor herrschte eine unglaublich geile Stimmung. Hoffentlich würde sich diese auf die Mannschaft übertragen. Nach 12. Minuten gab es dann den ersten Treffer, leider für die Mannschaft. Ambri legte nach einer Druckphase eine Länge vor und es wurde noch besser für das kleine Dorf im Tessin. Nur zwei Minuten später fiel gar das zweite Tor, die Zürcher Defensive in dieser Phase desorientiert. Ambri kam zu einfach zu Chancen und nutzten diese auch. Der Tiefschlaf im Zürcher Spiel blieb bestehen und Grassi machte in der 16. Minute das 3:0. So kannst Du also keine Spiele gewinnen und das Heimteam hatte natürlich nun einen Rauschzustand. Ganz anders das Team von Crawford, bei welchem jetzt natürlich nichts mehr passte. Ohne Flüeler hätte es auch noch einen vierten Treffer in diesem Drittel einschenken können.

Verbessert, aber nicht gut genug
In Abschnitt zwei sollte es dann besser werden, erhofften sich zumindest die mitgereisten Fans aus Zürich. Zwar zeigte sich das Tean tatsächlich wieder etwas gefasster, aber zu grossen Chancen kamen sie dennoch nicht. Zu hatmlos war der Spielaufbau und sogar die einfachsten Pässe fanden oftmals nicht ihren erwünschten Empfänger.

Das dritte Drittel plätscherte dann, ja es plätscherte gewaltig. Zürich erneut etwas stärker, aber erneut nicht zwingend. So ging es bis zur 53. Minute, ehe Sandro Zangger zum Anschlusstreffer einschoss. Jetzt plötzlich wirkte der Z aktiver und zeigte zumindest im Ansatz jenen Willen, welchen es braucht um auch in Ambri zu gewinnen. Ausreichend war es aber nicht, dies zeigte sich abschliessend als Ambri den letzten Puck ins leere Tor versenkte. Über das gesamte Spiel war dies schlichtweg keine ausreichende Leistung der Gäste. Eine Leistungsteigerung zum Ende war es nur, weil der Z im ersten Drittel doch sehr auf tiefem Niveau spielte.