Ein unspektakulärer Sieg des ZSC

ZSC – HC Lausanne 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)

Lausanne mit aggressivem Forecheking
Der HC Lausanne, der Aufsteiger und das Überraschungsteam der Saison, wollte beim ersten Auftritt im neuen Zürcher Hallenstadion Punkte sammeln. Dass das Heimteam die bessere Mannschaft sein sollte, wurde aber ebenso schnell klar. Nach sieben Minuten wurde dann dieser Umstand auch auf dem Resultatblatt wiedergegeben. Wick versenkte einen Abpraller von Bergerons Schuss in den Maschen. Doch es hielt nicht lange, dieses Resultat für den ZSC, denn wenige Sekunden danach jubelte auch Lausanne. In der Folge krachte das Tempo, welches dieses Spiels zu Beginn hatte, zusammen. Im Vergleich zum Spiel gegen Zug war das da eher eine laue Vorführung der beiden Teams.

Führung für die bessere Mannschaft
Ähnlich sah dies im zweiten Abschnitt aus. Man erkannte, dass die Zürcher mehr spielerische Optionen hatten, aber sie wurden vorderhand nicht in Tore und damit in etwas zählbares umgemünzt. Dennoch gab es zwei positive Dinge aus diesem Drittel zu berichten. Auf der einen Seite Sven Senteler, welcher aktuell bei GCK spielt und heute einen äusserst auffälligen Match beim ZSC zeigte. Dies ist Werbung in eigener Sache. Als zweites noch das Führingstor von Bärtisch in der 34. Minute. Im Powerplay wurde er von Bastl bedient, zog in die Mitte und schloss alleine ab. Tor für den ZSC und damit gleichzeitig die Führung für den Z nach zwei Dritteln.

Noch ein Tor und drei Punkte
Im Schlussdrittel wollte der Aufsteiger natürlich noch etwas bewirken. Aber die fehlende Klasse wurde mehr und mehr sichtbar. Bärtschi machte in der 41. Minute das dritte Tor, es war mehr ein Verlegenheitsschuss, aber eben einer, welcher zählte. Guillaume Latendresse war in seinem ersten Spiel der Zürcher durchaus aktiv, aber natürlich fehlte dem Kanadier noch die Spritzigkeit und vor allem die Routine auf dem grossen Eisfeld. Alles in allem aber war es ein erfolgreicher Abend, der zum zweiten Vollerfolg im Hallenstadion in Serie führte.

Bereits morgen geht es für Bärtschi und Co. weiter, dann nämlich in Ambri!