Zwei Tore und ein phantastischer Flüeler helfen zum Sieg

ZSC – HC Lugano 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Neun Tage nach dem ersten Heimspiel, das der ZSC gegen Fribourg gewann, wartete heute für das Team von Marc Crawford die zweite Aufgabe im Zürcher Hallenstadion. Zu Gast war diesmal der HC Lugano und dieser brachte eine ordentliche Liste an verletzten Spielern mit. Murray, Walsky, Conne und Kparghai waren auf dieser aufgeführt. Auch der ZSC konnte in diesem Bereich mithalten, denn McCarthy und Nilsson fehlten dem Zürcher Team auch am heutigen Abend.

Lukas Flüeler und die Defensive
Lugano schien die Absenzen vorerst besser zu verkraften, denn schon nach wenigen Sekunden musste Flüeler eine erste gefährliche Situation verhindern. Auch in der Folge waren es eher die Gäste, welche diesem Spiel den Stempel aufdrückten. Doch Flüeler und seine Verteidigung mochte alle Angriffe der Luganesi abzuwehren. Gelegemtlich kombinierten sie sich selbst zum gegnerischen Tor, aber gefährliche Abschlüsse blieben die Seltenheit. Erst kurz vor Ende des ersten Drittels gab es eine Strafe gegen Lugano und damit eine Chance für den Z.

Zwei Tore für den ZSC
Diese Chamce nutzten die Zürcher sogleich aus. Das Powerplay stamd und ein Rückpass von Shannon landete bei Wick auf der Schaufel – TOR! Mit einer der ersten richtigen gefährlichen Möglichkeiten gab es sogleich den Führungstreffer. Durch diesen Treffer wurde das Spiel der Zürcher ordentlich angetrieben, fortan gab es mehr und mehr Chancen für das Heimteam. Und jene Abschlüsse, die Lugano zu verzeichnen hatte, vereitelte allesamt Lukas Flüeler. Der Junge scheint echt in Form zu sein. Durch diesen starken Rückhalt wagten sich auch seine Vorderleute etwas mehr. Nachdem in der 39. Minute eine Strafe gegen Zürich abgelaufen war, passte Wick traumhaft auf Keller. Dieser stand alleine vor Manzato und verwertete souverän. Ein gutes Drittel der Zürcher und ein schöner Vorsprung für den Z.

Zum dritten Mal ohne Gegentor diese Saison
Im letzten Drittel versuchte es dann Lugano noch einmal, aber irgendwie wirkte der ZSC nun überlegen. Der Z wirkte so etwas von kompakt und alles andere hielt Flüeler. 16 Sekunden vor Ende fand dann diese Souveränität noch ihren Höhepunkt. Mark Bastl schoss ins leere Tor. Damit vollendete Lukas Flülüeler seinen dritten Shootout im vierten Spiel. Eine unglaubliche Serie, die durchaus so weiter gehen kann…