Die beiden letzten Meister unter sich

Morgen Dienstag treffen der ehemalige und der amtierende Meister aufeinander, welcher sich aktuell auf dem 10. Rang wiederfindet. Am Samstag setzte es eine klare 5:1-Niederlage gegen den HC Lugano ab. Dies entspricht natürlich nicht den Anforderungen und den Erwartungen des Publikums in Bern.

Gezielte Verstärkungen – kaum gewichtige Abgänge
Der SCB hat sich seit seinem zwölften Meistertitel diesen Frühling gezielt verstärkt. Die prominentesten Zuzüge sind sicher Lehtonen und Moser, der eine letztes Jahr noch beim ZSC tätig und der andere kurzfristig auch im Gespräch um einen Vertrag in Zürich. Abgänge dagegen sind nur wenige zu vermelden und schon gar keine absoluten Spitzenspieler.

Zum Problem des SC Bern könnte dieses Jahr das Alter werden. Einige der offensiven Stützpfeiler sind deutlich über 30 Jahre alt, darunter Gardner (35), Plüss (36), Ritchie (36) und Rüthemann (36), und werden kaum mehr besser und schneller. Es wird also für den amtierenden Meister wichtig sein, dass die Neuzugänge (Lehtonen und Moser) einschlagen und die jungen Talente (Vermin und Bertschy) ihr Leistungsniveau halten oder sogar weiter steigern.

Offensiv braucht es eine Steigerung
Nur zwei Tore aus den ersten beiden Spielen – eines davon inklusive einer Verlängerung – ist der schlechteste Wert der Liga. Auch wenn diese Aussage nach zwei Spieltagen noch wenig Aussagekraft hat, so ist das Ziel für die Partie gegen den SC Bern eben doch klar definiert: Konsequenter auf das gegnerische Tor ziehen und mehr gefährliche Abschlusssituationen schaffen – und nutzen.

Der ZSC will also mehr Tore schiessen. Der SC Bern zwingend weniger kassieren. Und beide wollen gewinnen. Es wäre also angerichtet für eine spannende und physisch intensive Partie…