Innert 36 Sekunden zur Niederlage

ZSC – Färjestadt BK 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)

An diesem Wochenende ging es gegen die beiden Schwedischen Teams in der European Trophy, am Freitag gegen Färjestad und am Samstag gastierte Frölunda. Beide Spiele fanden in der Eishalle in Dübendorf statt. Am heutigen Freitagabend wartete der Leader der Division, in welcher sich der ZSC befindet.

Keine Tore, aber viel Kampf im ersten Drittel
Bereits in den ersten Minuten war der ZSC voll da. Die ersten zehn Minuten der Partie fand hauptsächlich im Drittel der Schweden statt.  Die erste Grosschance gab es in der fünften Minute für Ryan Keller, der aber regelwidrig gebremst wurde und so einen Penalty zugesprochen erhielt. Keller lief selber an, scheiterte aber am Schlussmann von Schweden. In der siebten Minute gab es dann Hoffnung in Form einer Strafe. Doch das Überzahlspiel der Zürcher dauerte nur Sekunden, dann nahm auch Blindenbacher auf der Holzbank platz. Während der zweiten Hälfte des Drittels kam dann das Schwedische Team besser und besser ins Spiel. Gefördert wurde diese Steigerung auch durch Zürcher Strafen, unter anderem war es erneut Blindenbacher, der wieder mit zwei Minuten bestraft wurde.

Die letzte Minute schlicht verpennt
Färjestad nahm den Schwung aus den ersten 20 Minuten gleich mit und lief weiter auf das Tor von Lukas Flüeler an, scheiterte aber vorderhand jedes Mal. In der 29. Minuten, quasi mit der ersten Chance der Zürcher im Mitteldrittel, dann aber das 1:0. Kenims tankte sich durch die Verteidigung von Färjestad und bediente Bärtschi, der nur noch einschieben musste. Es schien fast so, als würde der ZSC nun die Drehzahl etwas reduzieren. Dass dies nicht allzu sinnvoll ist, zeigte sich in der 20. Spielminute und dem Ausgleichstreffer durch Stafford. Es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, da lag die Scheibe noch einmal hinter Lukas Flüeler. Der ZSC verspielte innerhalb von 36 Sekunden einen Vorsprung und musste mit diesem Rückstand in den letzten Abschnitt starten.

Zu ungefährlich im letzten Spielabschnitt
Ziel für den Schlussabschnitt musste sein, die letzten Sekunden des Mitteldrittels vergessen zu machen und noch einmal in das Spiel zurück zu kehren. So erarbeitete sich der ZSC auch einige Chancen, doch diese blieben in den meisten Fällen zu harmlos oder wurden vom Schlussmann von Färjestad vereitelt. Erst in den letzten Minuten, unterstützt durch eine Strafe gegen Bastiansen, wurde es noch einmal gefährlich um das Schwedische Tor. Doch das Powerplay war am heutigen Abend zu wenig gefährlich. Und so verlor der ZSC auch die diesjährige Ausgabe gegen Färjestad BK.

Hoffentlich ist dann dass morgen nicht so, dann wartet Frölunda um 19:00 ebenfalls wieder in Dübendorf.