Flüeler und Bärtschi die besten Spieler

Jokerit Helsinki – ZSC 1:2 (0:0, 0:1, 1:1)

Nur gut 18 Stunden nach der ersten Niederlage in Finnland musste das Team von Marc Crawford bereits wieder aufs Eisfeld. Nachdem sie gestern über weite Strecken die bessere Mannschaft waren, dann aber in der Schlussphase den Sieg verspielten, pochte man heute natürlich noch mehr auf den Sieg. Insbesondere darum, weil das Spiel der Zürcher eigentlich ganz ordentlich anzusehen war und besonders das Passspiel bereits sehr gut wirkte.

Physisch stark, aber keine Tore
Gleich zu Beginn wollte der ZSC durch physische Präsenz einen guten Start erreichen. Spielerisch gelang dies auch, aber vorderhand resultierten daraus keine Tore. Und gegen Hälfte des ersten Drittels wurde dann auch Jokerit besser und erspielte sich die ersten Chancen. Doch für das Highlight im ersten Drittel sorgte Wick. Auf einer Fläche eines Bierdeckels lies er alle Gegner alt aussehen und zog alleine auf das Tor zu. Ein erstauntes Raunen ging durch die Halle – einen Treffer gab es aber dennoch nicht. Trotz der frühen Anspielzeit kam sogar dieses erste Drittel schnell auf Touren.

Bärtschi mit einem satten Schuss zur Führung
Auch im zweiten Drittel war das Spiel eine unterhaltsame Angelegenheit. Beim Z stachen insbesondere Nilsson und Wick aus dem Kollektiv heraus mit ihren genialen Pässen. In der 30. Minute aber sorgte ein anderer für den ersten Treffer in diesem Spiel. Bärtschi lief halbrechts in die Zone von Jokerit, zog auf und erwischte den Puck voll. Die Hartgummischeibe spickte sogleich wieder aus den Maschen. Ein sehenswerter Treffer. Und der ZSC konnte diese Führung bis zur Pause halten, trotz einiger guter Chancen von Helsinki. Auffällig war, dass das Schiedsrichterquartett unglaublich viele Strafen in diesem Drittel pfiff.

Ein sehenswerter Siegtreffer
Im letzten Drittel musste der Z noch ein Tor nachlegen, denn dieser Vorsprung würde nicht bis zum Ende ausreichen. Ein erstes Mal wurde dies in der 42. Minute klar. Lukas Flüeler konnte mit einem Hechtsprung gerade noch den Ausgleich verhindern, eine Riesenparade. Doch der Weckruf verfehlte seine Wirkung, denn in der 48. Minute musste sich auch Flüeler zum ersten Mal geschlagen geben. Doch wenige Sekunden danach lag die Scheibe wieder im Tor. Diesmal aber wieder in jenem von Helsinki.
Bärtschi schob die Scheibe ins leere Tor. Zuvor hatte sich Kenins wunderbar durchgesetzt gegen die Finnische Verteidigung.

Und dieser Vorsprung reichte für den Sieg, auch wenn die Finnen es noch mit einem sechsten Spieler versuchten. Damit endete dieser Ausflug dennoch erfolgreich und die drei Punkte waren sicher gut für die Moral.

Ein Gedanke zu „Flüeler und Bärtschi die besten Spieler

  1. Danke für die Spielberichte aus der Ferne. Schön zu hören, dass Bärtschi zu seiner Kaltschnäuzigkeit zurück zu finden scheint. Ist nach den Abgängen von Ambühl und Monnet sehr wichtig. Ich hoffe und wünsche es ihm, dass er auch in der Meisterschaft wieder zu seiner alten Stärke zurück findet und die oben Erwähnten vergessen macht.

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