Ein Start mit vielen Jungen und einer Niederlage in die ET

EV Zug – ZSC 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)

Am heutigen Abend startete für den ZSC die Mission „Auf nach Berlin“. Natürlich steht der sportliche Erfolg nicht zwingend im Fokus in der Vorbereitung, aber eine Reise nach Berlin würden wohl weder Fans noch Spieler ausschlagen. Bisher verpasste der ZSC die Qualifikation für das Finalturnier jeweils klar. Nun starteten sie gegen ein neu formiertes Zug, welches nicht nur die Abgänge von Omark und Markkanen zu verkraften hat. Der Kader der Innerschweizer wurde gehörig erneuert und so durfte man auf den Auftritt der Zuger gespannt sein. Zug testete bereits am vergangenen Dienstag gegen Visp und reüssierte dabei gleich mit 10:2.

Ein erstes Drittel geprägt von der Physis
Selbst bei Vorbereitungsspielen war der EV Zug dem Ansturm nicht gewachsen. Zehn Minuten musste man anstehen und erhielt dafür einen Sitzplatz für 20 Franken. Nunja, es ist ja nur ein Vorbereitungsspiel. Aber auf dem Eis war es dann eine erstaunlich unterhaltsame Angelegenheit. Der Körper des Gegners wurde regelmässig gesucht und auch gefunden. Spielerisch dagegen gab dieses erste Drittel noch wenig her. Das Highlight ereignete sich in der 12. Minute und einem wunderbaren Schuss von Schremp. Es war das 1:0 für den EV Zug. Mehr Tore gab es nicht in diesem ersten Drittel zu sehen.

Beim ZSC waren viele junge Talente am Werk. Hüsler, Senteler, Büsser – der Sohn des Teamarztes Gery Büsser -, Kühni, Widmer und Heizmann waren im Kader der Mannschaft und erhielten die Chance etwas zu zeigen.

Keine Tore im Rest der Partie
Ähnlich weiter ging es im Mitteldrittel. Beide Teams teilten regelmässig Checks aus und ab und zu kam es sogar zu einer Keilerei. Ja, die European Trophy scheint wahrlich keine schlechte Geschichte zu sein, denn trotz torlosem Drittel gab es etwas zu sehen und ausreichend Emotionen. Sogar das Powerplay durften die Zürcher etwas trainieren unter Spielbedingungen. Und in solch einer Überzahl hatte Roman Wick auch die beste Chance für den ZSC. Von der linken Bullyseite zog er alleine auf Boucher zu, scheiterte aber am Zuger Schlussmann.

Der Schlussabschnitt war eine Kopie des Mitteldrittels. Leichte Vorteile für den ZSC, aber Zug – besonders Boucher – hielten die Null und so blieb es bei diesem Fussballresultat. Die Niederlage muss aber in den Kontext gesetzt werden, denn beim ZSC agierten gar viele etwas junge Akteure. Sie spielten mutig und gut, aber ein Tor gab es nicht zu bestaunen. Weiter geht es aber bereits am Dienstag mit dem Spiel gegen Ingoldstadt in der Kebo.