Vom einfachsten zum schwierigsten Spiel

Am Schluss wurde es noch einmal etwas eng, die Fribourger machten in den letzten zehn Minuten aus einem 4:0 ein 4:2, ehe Roman Wick mit seinem Treffer ins leere Tor das Spiel engültig entschied und so leicht euphorischer Jubel im Zürcher Hallenstadion auslöste. Für allzugrosse Emotionen ist aber auch gar kein Platz, gerade einmak ein Spiel wurde gewonnen – vielleicht sogar das „einfachste“. Fribourg musste auf Bykow, Dube und Heins verzichten und zeigte sich dadurch sichtlich beeinträchtigt. Das Team von Hans Kossmann erreichte nie die Intensität, welche sie in den Spielen 1 bis 3 aufs Eis legte.

Das schwierigste Spiel
Damit haben sich die Zürcher eine Chance erarbeitet, ein weiteres Spiel in Fribourg bestreiten. Es wird gleichzeitig das wohl schwierigste in dieser Serie und benötigt höchste Konzentration und maximaler Wille – von allen Beteiligten. Gotteron kann vor heimischem Publikum, welches nun natürlich nichts anderes erwartet, als der Finaleinzug in Spiel 5, auflaufen und wird so sicher einen zusätzlichen Schub für die Startphase erhalten. Für den ZSC dagegen liegt der Schlüssel im physischen Bereich, die gestern ausgeteilten Checks haben zum ersten Mal so etwas wie Frustration bei Gotteron ausgelöst, diese Unkonzentriertheiten wiederum führen zu Fehlern und Strafen.

Mitdabei dürfte dann auch wieder Chris Baltisberger sein, welcher heute im Training wieder dabei war. Er kann das physische Element weiter stärken. Jedenfalls hat der ZSC erneut gezeigt, dass er mit Druck sehr gut umgehen kann und in dieser Lage seine besten Leistungen abrufen kann.

ZSC suscht gar nüt!

Ein Gedanke zu „Vom einfachsten zum schwierigsten Spiel

  1. Händer dVorhersag vo sport.ch gläse. Was händ die nur für sogenannti Hockeyexpert. Zizat: Die Lions befinden sich im Aufwind. Nach anfänglich klaren Niederlagen wurden die Spiele immer enger, und zuletzt konnten die Zürcher gar ihren ersten Sieg einfahren. Frag mich echt vo wellerä Serie die redet will Züri-Fribourg chans ja nöd sie.

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