Ziel: Noch einmal nach Fribourg reisen

„Steh auf, wenn Du am Boden bist“ von den Toten Hosen dröhnte durch die Lautsprecher im Zürcher Hallenstadion als die Zürcher im Viertelfinal, beim Stand von 1:3 in der Serie, zum dritten Heimspiel einliefen. Es half und nach Spielschluss war es immer noch die gleiche Band, aber mit einem anderen Titel. Diesmal heizte „An Tagen wie diesen“ ein und das euphorisierte Hallenstadion feierte dazu. Es hatte auch allen Grund dazu, gewann der ZSC doch dieses Spiel mit 5:1.

Auch morgen dürfte dieses Motivationsmittel angewendet werden. Warum auch etwas ändern, was im Viertelfinal aus aussichtsloser Position zur Wende verholfen hat?! Gut möglich, dass auch der Schornsteinfeger wieder seine Präsenz markieren wird und der Mannschaft versucht, das Glück zu erzwingen.

Eine Wende gibt es nicht, es gibt nur den nächsten Sieg
Allein schon alle diese Abläufe, welche durchaus eine grosse Portion Aberglauben beinhalten, zeigen die unglaublich schwierige Situation deutlich auf. „Chehred die Serie“, darf also morgen nicht das Motto sein, wäre es doch ein total vermessenes Ziel. Viel mehr muss man sich darauf fokussieren, die Saison morgen Abend nicht schon für beendet erklären zu müssen. Ein Spiel soll es noch geben, einmal noch nach Fribourg reisen und einmal noch den ZSC miterleben. Viel mehr ist für Spiel 4 gar nicht drin, denn jeder Treffer am morgigen Abend könnte das Saisonende bedeuten.

Besonders verflixt ist die Situation durch die „Fribourg-Angst“, welche zwar kaum ein Spieler öffentlich bekennt, aber die mit grosser Sicherheit auch den Ausschlag gab am vergangenen Samstag. Nur schon das Gefühl zu haben gegen ein Team fast unbezwingbar zu sein, reicht oftmals aus, um ein Spiel, in welchem man nicht das bessere Team war, zu gewinnen. Genau so muss es Fribourg aktuell mit dem ZSC gehen und umgekehrt. Lasst es uns also versuchen, den morgigen Sieg gegen Fribourg einzufahren!

ZSC suscht gar nüt!