Nicht mehr zu viel wollen!

Ambühl trifft zum 2:1

Selten wurde einem besser aufgezeigt, dass es oftmals Nuancen sind, welche zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Scheiterte Patrik Bärtschi Sekunden vor Ende der 60. Spielminute noch am Torgehäuse, das Spiel wäre anschliessend beendet gewesen und der ZSC zurück in der Serie, so hatte auf der andere Seite Benjamin Conz mehr Wettkampfglück. Ryan Shannon, welcher beim ersten Penalty den Fribourger Torhüter bereits wunderbar vernascht hatte, erwischte Conz auch beim zweiten Versuch mit seinem Trick, aber der Schlittschuh von Conz stand dem zweiten Penaltytreffer von Shannon im Wege und so jubelte wieder Fribourg und liegt nun bereits mit 3:0 in Front. Zwei Tage zuvor hatte es im Zürcher Hallenstadion ähnlich ausgesehen, auch dort jubelten die Jungs von Hans Kossmann.

Was darf man noch erwarten?
Dass der ZSC, welcher nun definitiv in einen Fribourgkomplex geraten ist – ob dies die Spieler gerne hören oder nicht – ein 3:0 gegen eben dieses Fribourg wendet, ist eher unrealistisch. Es darf eigentlich auch gar nicht das Ziel sein. Viel mehr muss jetzt Sekunde für Sekunde gekämpft werden und versucht werden, ein Ehrenspiel am Donnerstag in Fribourg zu erreichen.

Auch überrissene Taktikänderungen oder grosse Konzepte müssen nun vorerst warten, denn eigentlich haben die Zürcher das spielerische Potenzial. Es braucht diese positiven Momente: am besten zwei, drei schnelle Tore und einen guten Start in die Partie. Schlussendlich wird sich fast alles über das Mentale der Zürcher und der Fribourger entscheiden. Lässt Fribourg nach, nachdem sie nun doch sehr klar führen in dieser Serie? Kann der ZSC diese emotionale Hürde durchbrechen? Falls nicht, dann werden wir uns am Dienstag in die Ferien begeben. Falls doch, dann werden wir zumindest am Donnerstag noch einmal nach Fribourg reisen.

2 Gedanken zu „Nicht mehr zu viel wollen!

  1. fribourg mit de eigene waffe schlah, vo afang a vollgas s goal sueche, so wies Biel ide Spiel 4-6 gschafft hät.

    Chered die Serie!

  2. Was mir chli sorge macht, fribourg isch chli gwart vo dä serie gäg biel. glaub chum dass die nomal än 3:0 vorsprung fast verspielet…
    Hoffed mer s best, ich find jedä wo en einzelnä spieler jetzt verurteil eifach nur scheisse. sie händ als mannschaft kämpft und gmacht was sie händ chönä. schlussäntli hät ächli s glück au no gfählt, das isch schad aber trotzdem bini stolz was üsi mannschaft dä ganz match durä zeigt hät.

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