Irgendwie noch nicht im Halbfinal angekommen

Ein Fortschritt war zu sehen im gestrichen Spiel, im Vergleich zum Auftaktspiel der Halbfinalserie gegen Gotteron. Aber Fotschritte bringen dir in Playoffserien wenig, solange diese nicht mit Siegen belohnt werden! Und der ZSC verlor gestern seine zweite Partie im Halbfinal und liegt damit bereits wieder deutlich in Rücklage in dieser Serie. Am kommenden Samstag ist damit der Z bereits zum Siegen verdammt, will er nicht gar am Ende noch eine 0:4-Klatsche in dieser Serie riskieren.

Ursachenforschung: Irgendwie noch nicht im Halbfinal angekommen
Natürlich sucht man in solchen Momenten immer nach Gründen und Ursachen für die aktuelle Situation. Es ist schwierig hier einen klaren Faktor zu finden, welcher den Ausschlag für den aktuellen Rückstand ausmacht. Aber mitunter könnte die aufreibende Viertelfinalserie gegen den HC Davos ein Teil davon sein. Die Stimmung war weder auf den Rängen noch auf dem Feld derart leidenschaftlich. Es scheint fast so, als sei die dramatische und emotionale Serie noch nicht ganz verdaut. Quasi der Kater eines Husarenrittes, mit welchem der HCD nach einem 1:3-Rückstand in der Serie doch noch bezwungen wurde.

Es wird deshalb also elementar sein, dass die Mannschaft und die Fans wieder den nötigen Willen und Biss an den Tag legen, um die Fribourger um jeden Preis schlagen zu wollen. Denn das Potenzial und das Talent ist im Zürcher Team mehr als vorhanden. Es fehlt aktuell einzig und alleine an der Umsetzung – und natürlich auch am Gegner. Das Team von Hans Kossmann will diesen Finaleinzug unbedingt packen und dazu hat sich sein Team zu einer grossen Einheit formiert, welche nur über Kampf und Einsatz zu bezwingen ist.

Voller Gästesektor, tolle Stimmung und ein Sieg als Startschuss
Das Stadion in Fribourg wird bis auf den letzten Platz ausgebucht sein, der Sektor der Zürcher sowieso. Rund 250 Zürcher Anhänger dürften dann auf den erlösenden Sieg hoffen. Beim Hoffen darf es aber nicht bleiben, denn der Z braucht uns jetzt mehr denn je um diesen erneuten Rückstand in einer Serie drehen zu können. Es braucht jetzt die einzelnen Momente, ein Check, ein Tor, ein Moment der Gänsehaut beim Einlaufen, welche dem Team als Stein des Anstosses dienen können, um so gemeinsam morgen Abend nicht hoffnungslos zurück nach Zürich zu fahren.

GLAUBED NED AH STATISTIKE, GLAUBED AH EUS!