Mehr Emotionen und weniger Fehler gefordert

Im ersten Drittel hatten die Zürcher keine Chance, der Eismeister musste beinahe nur die Seite vor den Fribourg-Fans reinigen, so wenig Spielanteil hatte der ZSC. Am Ende lautete das Schussverhältnis 17:4 zu Gunsten der Gastgeber! Besser, ja gar deutlich besser wurde es im Mittelabschnitt, der ZSC hatte den richtigen Gang gefunden. Auch wenn die ersten 20 Minuten nicht ganz zu vergessen waren, durfte sich der ZSC getrost als die bessere Mannschaft bezeichnen. Der Anschlusstreffer von Ambühl die Belohnung dafür und es kehrte Hoffnung zurück in den Gästesektor. Leider aber entschied der ZSC die Partie selber, durch einen unnötigen Wechselfehler zu Beginn des dritten Spielabschnittes 3:1.

Zu spät begonnen die Checks fertig zu machen
Natürlich spielte Gotteron phasenweise stark, aber die Zürcher gewährte dem Heimteam auch ordentlich Freiräume. Das Team verstand es zu Beginn nicht, das Tempospiel zu unterbinden durch einige krachende Checks – und so kombinierte Fribourg wunderbar durch die Zone der Zürcher. Bei Fribourg zeigte sich einmal mehr Heins als Herr der Agressionen. Ob es sich nicht einmal lohnen würde, den Captain der Fribourger etwas näher zu verfolgen. Gibt man Heins etwas Provokationsstoff, dann teilt er gerne etwas unklug aus, da wäre doch etwas Profit in Form von Strafen zu holen.

Natürlich geht die sieglose Serie der Zürcher nun weiter, aber das Team von Marc Crawford hat in den letzten 40 Minuten ein Mittel gefunden, das Spiel des Qualifikationssieger zumindest einzubremsen. Wir dürfen also durchaus optimisstisch auf das Spiel von morgen Donnerstag blicken…

Ein Gedanke zu „Mehr Emotionen und weniger Fehler gefordert

  1. vor allem würde ich mal gerne eine Lehntonen sehen der sich anstrengt (sowie Monnet, denn der war am Dienstag ja praktisch inexistent)… :-S

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