Das Startdrittel und ein Wechselfehler zur Niederlage

HC Fribourg-Gotteron – ZSC 3:2 (2:0, 0:1, 1:1)

Andres Ambüel und Romain Loeffel (HCFG)

Andres Ambüel und Romain Loeffel (HCFG)

Zugegeben, die Viertelfinalserie gegen den HC Davos habe ich noch nicht vollends verdaut. Zu schön waren die letzten Sekunden im ausverkaufen Zürcher Hallenstadion am vergangenen Samstagabend. Nichtsdestotrotz ging es heute bereits wieder weiter mit den Halbfinals. Gegen Fribourg-Gotteron gab es zuletzt nur Niederlagen, ob sich dies heute endlich ändern würde? Erstaunlicherweise waren die Zürcher nicht als grosser Aussenseiter gehandelt, was zumindest mit der aktuellen Bilanz etwas erstaunen mag.

Nunja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dachten sich hoffentlich auch die Spieler!? Die Fribourger schon, der ZSC eher etwas weniger. Schnell drückte das Heimteam dem Spiel den Stempel auf. Zürich chancenlos und im ersten Drittel mit einer guten Torchance im Powerplay zu Ende des ersten Abschnittes. Fribourg machte es deutlich besser und nutzten ihre Überlegenheiten aus. In der 5. und 15. Minute durften die Jungs von Kossmann jubeln – wir nicht. Die Tore in ihrer Entstehung glücklich, aber halt im Endeffekt das Resultat zur Pause verdient. Kein Forechecking und schon gar keine zwingenden Angriffe. Eigentlich schade, dass wir heute keine Verspätung mit dem Car hatten – verpasst hätten wir nichts.

Nun der ZSC die bessere Mannschaft

Ambühl trifft zum 2:1

Ambühl trifft zum 2:1

Aber natürlich war noch nichts verloren und der ZSC machte es prompt im Mittelabschnitt besser. Plötzlich endete die Druckphase der Fribourger und der Z ging in die Offensive. Es ähnelte zwischenzeitlich dem ersten Drittel – einfach mit umgekehrten Kräfteverhältnissen. In der 31. Minute lenkte Ambühl einen Pass von Seger in die Maschen. Hoffnung machte sich breit im Zürcher Sektor, besonders weil der ZSC weiter auf das Tor von Conz drückte. Aber im Mitteldrittel blieb es beim knappen Spielstand von 2:1.

Knapp daneben ist auch vorbei
Auch der Schlussabschnitt startete gut und der ZSC wollte den zweiten Treffer. Aber der Z stand sich in der 44. Minute selber im Weg, dank einem katastrophalen Wechselfehler konnte Fribourg zum 3:1 einschiessen. Dieser Treffer und das erste Drittel waren ein zu grosse Last für den ZSC. Auch wenn die Mannschaft weiterkämpfte und Blindenbacher in der 58. Minute in Unterzahl zum zweiten Tor traf, war die Niederlage am Schluss Tatsache.

Am Schluss offenbarte Heins noch Gesichtsstörungen. Das hässliche Grinsen des Captains von Fribourg kann nicht gesund sein. Und den Kiwi-Dance kennen wir ja nun auch, ob es der letzte war diese Saison für Fribourg? Wir werden es sehen…

2 Gedanken zu „Das Startdrittel und ein Wechselfehler zur Niederlage

  1. Je länger diä Serie gaht, desto besser sind d chancä dass mer dä Fluäch mal besieget. Mir schaffed das, da bini überzügt. 🙂

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