Halbfinal: Es wartet der Angstgegner HC Fribourg-Gotteron

Nachdem wir den Triumph über den HC Davos einen Tag geniessen durften, geht es ab morgen Dienstag bereits weiter im Halbfinal gegen den HC Fribourg-Gotteron. Gotteron, da war doch etwas? Richtig, der ZSC weist gegen das Team von Hans Kosssmann eine extrem schlechte Statistik aus. Also gilt es auch in dieser Serie: Ohne das Widerlegen einiger Statistiken wird also der Halbfinal Endstadion sein, es gibt aber keinen Grund an eine Aufgabe vor Beginn der Serie zu denken.

Aus den letzten 20 Spielen nur gerade 5 Mal gewonnen
Wagen wir zu Beginn doch einen Blick auf die Statistik. Zuletzt gab es die Serie ZSC – HC Fribourg-Gotteron in den Playoffs der Saison 08/09, wo sich die Fribourger mit vier zu null Siegen durchsetzten. Zuvor hatte der ZSC sieben Mal gewonnen und dann wendete sich das Blatt in dieser Serie. Fribourg entwickelte sich in den letzten Jahren zum Angstgegner der Zürcher. Seit der Playoffserie im 2009 gab es die Affiche 20 Mal und der ZSC musste dabei 15 Niederlagen einstecken. Der letzte Sieg datiert vom Januar 2011 und liegt ebenfalls bereits 8 Spiele zurück! Das Torverhältnis in den letzten drei Spielen liegt bei 15:5(!) für Fribourg.

Vorteile in der Breite des Kaders
Kommen wir aber zu den Tatsachen, welche für den ZSC sprechen: die Breite und Qualität des Kaders. Fribourg lebt von Torhüter Conz und in der Offensive von Gamache, Sprunger und Dube. Dahinter gibt es zwar noch gute Spieler, aber das Spiel der Fribourger lebt von diesen Akteuren. Plüss könnte die Lücken noch füllen, tat dies aber auch in der laufenden Playoffkampagne.

Anders sieht dies beim ZSC aus, wo mit Monnet, Wick, Shannon, Cunti, Ambühl und Bärtschi die Breite vor dem Tor doch etwas grösser ist. Die grösste Differenz aber liegt vor dem Tor zwischen den beiden Teams. Die gezeigte Defensive der Zürcher, zumindest in den letzten drei Spielen der Serie, dürfte auch bei den Gegner Respekt erarbeitet haben. Nur gerade 199 Schüsse gingen an Geering, Seger und Co. vorbei auf das Tor von Lukas Flüeler. Fribourgs Defensive lies deren 46 mehr zu, was fast sieben Schüssen pro Spiel entspricht.

Benjamin Conz vs. Lukas Flüeler
Ein ausgeglichenes Duell, mit aktuell leichten Vorteilen für Fribourg, dürfte im Tor ausgetragen werden. Conz ist aktuell der beste Torhüter in diesen Playoffs und hatte grossen Anteil am Sieg gegen den EHC Biel. Aber auch Lukas Flüeler vermochte fast vollumfänglich zu überzeugen, besonders das letzte Spiel war eine Kostprobe seines Könnens. Die Ruhe und Gelassenheit, welche der 24-jährige am Samstagabend ausstrahlte, dürfte dem Team weitere Sicherheit verleihen.

2 Gedanken zu „Halbfinal: Es wartet der Angstgegner HC Fribourg-Gotteron

  1. Ich hoffe auch wieder für ein gutes ende:-)

    Aber dazu braucht es definitiv eine leistungssteigerung jedes einzelnen spielers!

    Fribourg ist zu packen, aber dazu brauchen wir top games!!

    Aber wenn man auch etwas realistisch ist, spricht schon vieles für fie vorteile für gotteron. Aber wir geben die favoritenrolle gerne ab!!

    No eis wort a eus fans:: ab sofort ali ab id halle, it’s hockey time!! Auf gehts züri 🙂

  2. Ich hasse Fribourg, das müssen packen wir schon! Der Glaube stirbt zu letzt und jeder der letztes Jahr an den Playoff-Final war weiss was ich meine, sowas wie Spiel 6 gegen den SCB das passiert einmal und dann kann sich alles drehen! Scheiss auf Statistiken auf Jungs!

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