Das Glück des Schlechteren…

ZSC – HCD 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)

Claudio Micheli wurde vor dem Spiel geehrt

Claudio Micheli wurde vor dem Spiel geehrt

Heimspiel Nummer 2 war sicher noch nicht das letzte in dieser Saison. Denn durch den Sieg in Davos haben sich die Zürcher ein drittes Heimspiel gesichert. Aber natürlich dachte das Team von Marc Crawford nicht daran am nächsten Dienstag die Segel zu streichen, sondern viel mehr daran, die Serie dann für sich zu entscheiden. Dazu brauchte es aber vorerst einmal den zweiten Sieg in dieser Serie.

Der ZSC startete entsprechend und übernahm nach wenigen Sekunden das Spieldiktat. Davos ohne Chance, aber offensichtlich mit dem Glück, welches alle anderen Teams nicht einmal über eine ganze Saison haben. Kein eigenes Tor war aber nicht das Schlimmste, den Davos kam auch noch zu einem Tor – natürlich einem glücklichen. Acht Minuten gespielt, der ZSC mit etwa fünf Chance und Davos mit einem Tor. Vom Schlittschuh eines Zürchers prallte die Scheibe hinter Lukas Flüeler ins Tor. Aber auch danach änderte sich nichts am Spiel. Der ZSC besser und der HCD glücklicher. Ein klareres Drittel mit dem falschen Leader habe ich noch nie erlebt.

Gleiches Spiel im zweiten Drittel
Mehr Chancen für den ZSC geht kaum mehr. Mir fehlen einfach die Worte. Chancen, Chancen, Chancen und noch einmal Chancen, nur für den ZSC, aber Davos mit vier Schiedsrichtern und dem Glück auf dem Feld. Das Paradebeispiel ereignete sich in der 36. Minute und einem annulierten Treffer des ZSC! Nicht genug, die „Zebras“ pfiffen noch eine Strafe gegen Lehtonen! Ahja und das diese Strafe auch noch ausgenützt wurde durch Davos, wird dann morgen noch als kaltblütig und konterstark ausgelegt von den selbst ernannten Hockeyexperten!

Der verständliche Einbruch zum Ende

Patrik Bärtschi und Samuel Guerra

Patrik Bärtschi und Samuel Guerra

Natürlich hätte man auch dieses Spiel noch wenden können, doch wenn Du 40 Minuten gegen alles ankämpfen musst, dann ist der Energietank irgendwann einfach leer. Das 0:3 eine logische Folge davon und irgendwie auch verständlich. Ehrlicherweise habe ich wenig Verständnis für die Kritik an der Mannschaft. Das Team kämpfte, versuchte und machte, wurde nicht belohnt. Der HCD hatte nichts zu Bestellen und siegte dennoch.

Jetzt erst recht! Das Motto für den Samstag. Die Enttäuschung und der Frust muss spätestens am Samstagmorgen der Vergangenheit angehören!…

4 Gedanken zu „Das Glück des Schlechteren…

  1. Schiri Leistung hin oder her.
    Die Tore müssen immernoch selber geschossen werden.
    0:1 Lashoff… wie gehabt
    1:1 nicht gegeben wen wunderts
    0:2 somit Irregulär
    0:3 kein Icing
    Spenglercup Mafia entwickelt sich immer mehr zum Fluch.

  2. Isch scho so si hend super gspiöt aber niemert het sgool troffe usert de matt und das isch es eigegool gsi leider.. aber am Samschschtig packemer das!! Mir sind Züri

  3. Super Matchbericht, der kommt wenigstens von Herzen!!! Ich verstehe deinen Frust, geht mir genau so und darum kann ich zur Zeit die Kritik an die Spieler nicht verstehen! Am Kampfgeist und Willen fehlt es definitiv nicht!!!

    Jetzt nicht aufgeben und in Davos fallen die Tore dann schon rein. Letztes Jahr hatten wir auch 3:0 verloren bevor wir zum Schlussspurt ansetzten…. 🙂

    Also looos, all uf davooos! 🙂

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