Konsequenter und kaltblütiger werden

Josef Marha und Ryan Shannon beim BullyDie 2:3 Auftaktsniederlage vom Samstag schmerzte, insbesondere darum, weil sie sehr knapp und damit nicht zwingend ausfiel. Ausgerechnet ein Billiard-Tor entschied Partie Nummer Eins in dieser Serie. Aber der HCD hatte den Sieg keinesfalls gestohlen, denn die Bündner agierten kompakter und nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Reto von Arx war mit einem Tor und zwei Assists die zentrale Figur an diesem Samstagabend.

Das Team in den Vordergrund rücken
Am Samstagabend war das Spiel der Zürcher noch zu fest abhängig von Einzelaktionen, wie jener von Mark Bastl, welche zum Ausgleich in der 34. Minute führte. Der bedingungslose Wille als Team zum Erfolg zu gelangen, war noch nicht ersichtlich und dort muss sich das Team um Marc Crawford auch noch steigern. Weiter muss der ZSC konsequenter und kaltblütiger spielen, denn das Zürcher Spiel hatte oftmals noch zu viele Ecken und Kanten.

Dem HCD physisch zusetzen
Weiter muss der ZSC auch im physischen Bereich presenter werden, diesbezüglich gibt es aber auch einen Rückschläg zu vermelden. Der letztjährige Meisterschütze Steve McCarthy verletzte sich bei einem Check von Sciarioni an der Schulter und fällt für mindestens drei Wochen aus. Trotzdem müssen die Zürcher mit vier Linien ein physisches Spiel anstreben und so den Speed des HCD abbremsen. Je öfter die Davoser in ihren Angriffen an der Bande landen, desto verhaltener werden die Angriffsversuche der Bündnern ausfallen.