Die zweite Niederlage in Serie

ZSC – HC Davos 2:3 (0:0, 1:1, 1:2)
Natürlich sorgte die Kanterniederlage gegen den EHC Biel auch heute im Hallenstadion noch für einiges an Gesprächsstoff. Was war de genau los? Spielte der EHC Biel tatsächlich so entfesselt oder hatten die Zürcher die Partie, auch wenn Sie dies natürlich konsequent verneinen würden, doch mit etwas zu vielen Hintergedanken in Angriff genommen? Alle diese Fragen werden wohl, bezogen auf diese hohe Niederlage, nie beantwortet werden, gut möglich, dass sogar die Spieler selber sich dessen nicht bewusst sind. Antworten auf die allgemeine Lage der Mannschaft konnte aber die heutige Partie gegen den HC Davos geben.

Beim ZSC gab es einige Änderungen in der Startaufstellung. Tim Ulmann und Alexandre Tremblay, beide vom ausgeschiedenen Farmteam, kamen heute zu Einsätzen. Wick und Shannon fehlten weiterhin. Natürlich wollte der ZSC heute Revanche für die Pleite von gestern nehmen. Doch zu Beginn war die Angelegenheit ausgeglichen, beide Teams mit Chancen, aber nicht wirklich mit der letzten Konsequenz. Das erste Drittel blieb torlos und der einzige richtige Aufreger war eine Keilerei in der 15. Minute. Lashoff, Bastl und Co. legten sich ordentlich vor Genoni ins Zeug. Konsequenz davon war eine Strafe gegen den HCD, welche aber ohne Folgen blieb.

Das Mitteldrittel mit zwei vermeintlichen Toren von Bärtschi
In der 25. Minuten gab es den ersten Treffer zu bejubeln, der Torschütze war Bärtschi. Dies nachdem Monnet alleine vor Genoni scheiterte und Bärtschi erfolgreich nachstocherte. Del Curto regte sich derart auf, dass es eine weitere zwei Minuten Strafe gab. Und kurz nach Wiederanpfiff lag die Scheibe erneut im Tor. Bärtschi lenkte einen Schuss von der blauen Linie ab. Doch das Tor zählte nicht, aufgrund hohen Stocks. Viel Ärger war die Reaktion auf diese Entscheidung im Hallenstadion. Anschliessend passierte wenig Aufregendes. Erst kurz vor dem Drittel sorgte Lashoff noch für Emotionen. Sein hoher Stock wurde mit einer 5-Minuten Strafe geandet. Und noch vor Drittelsende erzielte Davos den Ausgleich.

Das letzte Drittel zur Wende
Noch fast vier Minuten dauerte die Überzahl der Davoser. Aber statt einem weiteren Treffer für den Davos gab es einen für das Heimteam. Ambühl versenkte einen Konter eiskalt hinter Genoni. Allgemein wirkte Ambühl extrem motiviert und zeigte eine sehr starke Leistung. Mit Dauer des letzten Spielabschnittes war die Leistungskurve der Zürcher eher abflachend und in der 51. Minute gab es dafür die Quittung. Der erneute Ausgleich Tatsache. Eine Minute später folgte dann sogar noch der erstmalige Rückstand. Im Powerplay erzielten die Davoser den siegbringenden Treffer. Zwar versuchte die Zürcher Mannschaft noch einmal alles, aber es blieb erfolglos.

Damit ist der Lugano der fast sichere Viertelfinalgegner, solange diese gegen Kloten zuhause gewinnen. Für den ZSC verkommt das Spiel am Dienstag damit zur Farce. Platz 4 ist sicher – sowohl nach oben, wie auch nach unten.

 

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Andres Ambühl [/box]

Ein Gedanke zu „Die zweite Niederlage in Serie

  1. was in den Letzten Spielen noch Passiert ist eigentlich für die Katz und nicht wichtig
    in den Playoff müssen unsere Löwen Bissig sein!

    das 7:0 Für Biel ist nicht Schlimm man muss für die Playoff wach sein und Parat ob man dadurch Kloten Schaden wollte kann und will ich nicht sagen Der EHC Biel hat sich den Sieg Verdient

    und Hut für die Leistung gegen den HC Davos.

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