Ein Derbysieg für das Heimrecht und mit vielen Emotionen

ZSC – EHC Kloten 4:2 (2:1, 0:1, 2:0)
Das sechste und letzte Derby der laufenden Qualifikation war insbesondere für die Klotener von hoher Bedeutung. Aber damit natürlich auch automatisch für den ZSC. Konnte man doch dem Kantonsrivalen mit einer Niederlage noch etwas Nervenflattern einbringen.

Wer heute vier Minuten zu spät kam, der verpasste bereits eine emotionale Startphase. Kloten startete mit ungemein viel Druck in die Partie, aber dennoch war es der ZSC, welcher als erster jubelte. Ambühl verwertete einen Pass von Cunti durch den Slot zum 1:0 in der erst 2. Minute. Und es ging spektakulär weiter, bereits in der 5. Minute folgte Ambühls zweiter Streich. In doppelter Überzahl, welche von Bodenmann und Santala verursacht wurden, slappte er herrlich ein. Bodenmann wurde aufgrund eines harten Checks, den Lashoff mit ordentlich Körpereinsatz beantwortete, auf die Strafbank verbannt. Allgemein wurde das Spiel sehr physisch geführt, auch Seger lies seinen Emotionen freien lauf. Kurz vor Drittelsende stauchte er Stancescu ordentlich zusammen. Zwischenzeitlich aber erzielte Santala aber den Anschlusstreffer und bremste damit den Lauf der Zürcher vorerst.

Der Ausgleich und eine doppelte Powerplaysituation
Im Mittelabschnitt konnte der ZSC dann nicht mehr an die Intensität aus dem ersten Drittel anknüpfen. Kloten kam besser und besser in diese Begegnung und nach nach 32 Minuten wurden die Spieler von Tamfal dafür belohnt. Erneut Santala bezwang Lukas Flüeler zum zweiten Mal. Darauf aber reagierten die Zürcher promt, denn nach 34. Minuten lag die Scheibe zum dritten Mal hinter Ronnie Rüeger. Aber das Tor von Morris Trachser wurde wegen vermeintlichem Handpass nicht gegeben. Viel Frust und Protest auf der Zürcher Seite, aber es blieb beim ausgeglichenen Spielstand. Doch das Derby, in welchem es um sichtlich mehr als um einen Sieg ging, blieb hektisch und emotional. Nachdem Santala zum dritten Mal auf der Strafbank Platz nahm, konnte der ZSC erneut in doppelter Überzahl spielen. Doch dieses Powerplay blieb eher harmlos

Im Schlussspurt die bessere Mannschaft
Rechzeitig zum letzten Spielabschnitt fanden sich die Spieler von Marc Crawford aber wieder. Auch wenn die ganz grossen Chancen fehlten, so war das Heimteam in dieser Phase doch die bessere Mannschaft. Aber belohnt wurden sie dafür erst in der 52. Spielminute und einem Abpraller, welcher Bastl in die Maschen beförderte. Es ging ein Aufschrei durch die Halle und die Klotener acht Minuten vor Ende wieder näher an den Playouts denn an der sicheren Qualifikation für die Top 8! Einen Treffer gab es noch zu Bestaunen, den dritten von Andres Ambühl, welcher sechs Sekunden vor dem Ende den Sieg sicherte. Damit wurde auch der Heimvorteil für die Viertelfinalserie gesichert.

Kloten verweilt damit weiter am Strich und konnte seinen Vorsprung – trotz der Moral eines 12:0 gegen Rapperswil – auf Biel nicht vergrössern. Es bleibt damit in dieser Region weiter spannend und bereits am Freitag greift der ZSC direkt wieder in diese Affiche ein. Dann nämlich im Auswärtsspiel gegen den EHC Biel.

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Andres Ambühl mit seinen drei Treffern

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4 Gedanken zu „Ein Derbysieg für das Heimrecht und mit vielen Emotionen

  1. Erlitt eine Hirnerschütterung und fehlt voraussichtlich für das Wochenende…

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