Ein Derby für den Strichkampf

Es ist schon eine etwas spezielle Ausgangslage für das sechste Derby der laufenden Saison. Zwar geht es für den ZSC nur noch im die Platzierung fünf, vier oder drei, dafür könnte die Partie für den Kantonsrivalen zur wichtigsten der Saison werden. Platz acht mit einem Spiel mehr – eben das morgige Derby – ist auch für Kloten nicht gerade eine komfortable Ausgangslage im Kampf um einen Playoffplatz. Sie werden also Alles daran setzten, die nachzuholende Partie gegen den ZSC zu gewinnen und damit einen grossen Schritt in Richtung Festigung der Qualifikation zu tun.

EHC Kloten: Ein 12:0 und viele Diskussionen
Am Samstag gelang dem Team von Tomas Tamfal ein grosser Coup im Kampf um den freien letzten Playoffplatz. Mit 12:0 fegten sie Rapperswil regelrecht vom Eis, welche tagszuvor gegen den ZSC noch eine Verlängerung erzwangen. Dieses Resultat sorgte aber nicht nur für staunen, sondern auch für unverständliches Kopfschütteln. Klar ist: Für Rapperswil geht es nur noch um die Vorbereitung der Play-Outs, aber sich derart gehen zu lassen, zeugt halt eben auch nicht von Charakter. Die Klotener haben die Arbeitsverweigerung der St. Galler dankend angenommen und sich wohl einiges an Frust von der Seele geschossen. Auch das Selbstvertrauen und die Motivation für die letzten Spielen dürfte unter dem Resultat nicht gelitten haben.

Trotz fünf Punkten braucht es noch eine Steigerung
Beim ZSC dagegen sieht die Lage natürlich deutlich entspannter aus. Die Qualifikation schon seit längerem auf Sicher und die Vorbereitungen für die Playoffs bereits in vollem Gange. Das erste Wochenende nach der Nationalmannschaftspause verlief von der Ausbeute her für das Team von Marc Crawford erfolgreich. Fünf Punkte gegen Langnau und Rapperswil sind zwar keine überragende Leistung, aber immerhin ein solider Wert. Für das Derby morgen Dienstag wird aber eine Leistungssteigerung nötig sein.

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