Mindestens eine Klasse besser als Genf!

HC Genf-Servette – ZSC 2:6 (1:3,0:1,1:2)

Traumstart des ZSC – tausende Plüschtiere auf dem Eis

Der ZSC spielte heute ohne den gesperrten Ryan Shannon, dafür kam Rückkehrer Steve McCarthy zu seinem ersten Einsatz. Die Zürcher starteten entschlossen und versuchten das Spiel sofort an sich zu reisen. Dies gelang gut, ja sogar sehr gut, nach sieben Minuten lenkte Daniel Schnyder, welcher heute anstelle von Shannon im 1. Block als Center spielte, den Puck zum 0:1 in die Maschen. Der Schuss kam von Matt Lashoff. Auch nachdem Tor wirkten die Zürcher wacher und entschlossner. Und so kam es, wie es kommen musste, nach 10. Minuten schoss Patrik Bärtschi – nach einem schönen Solo an der Bande – zum 0:2 ein. Nur eine Minute später stand es nach einem riesen Fehler von Tobias Stephan schon 0:3 – Andres Ambühl mit seinem 12. Saisontor. Nun entlud sich der ganze Frust bei den Genfern Zuschauern – hunderte Plüschtiere wurden aus Eis geworfen, welche eigentlich erst nachdem ersten Genfer Tor auf das Eis gehört hätten. So kam Genf zu einem gratis Timeout – nicht gerade die feine Art. Doch auch nachdem ausserordentlichen „Timeout“ wirkten die Genfer verunsichert, insbesondere Tobias Stephan. Der ZSC beschränkte sich nun vorwiegend auf das Verteidigen. Dies funktionierte bis zur 19. Minute hervorragend, ehe Eric Walsky einen Energieanfall hatte und einen Solo startet, an dessen Ende ein genialer Pass auf Rivera folgte und dieser schoss zum 1:3 ein. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Genf nun stärker – Zürcher Defensive extrem stark

Die Genfer kamen sehr aggressiv aus der Kabine. Dieser Aggressivität fiel Andri Stoffel zum Opfer, nach einem harten, aber fairen Check eines Genfers konnte er nicht mehr weiterspielen. Kurz danach kassierten die Zürcher die erste Strafe des Spieles. Die Chance für Genf den Anschluss zu finden. Und das Genfer Powerplay funktionierte sofort. Doch Lukas Flüeler, welcher heute wieder extrem sicher wirkte, verhinderte den Gegentreffer. In der Folge flachte das Spiel ab, torgefährliche Szenen waren nun seltener vor. Erst nach 36 Minuten kam wieder etwas Hektik auf. Chris Baltisberger schoss das vermeintliche 1:4, doch der Treffer zählte wegen eines angeblichen Fouls von Balti nicht und dieser musste für 2 Minuten auf die Strafbank. Genf mit der Chance zum 2:3, doch es kam anders – Konter von Seger, Pass zu Neostürmer Schnyder und dieser erzielte das 1:4 mit etwas Verspätung. Kurz darauf hatte Schnyder sogar noch die Chance auf den dritten persönlichen Treffer, scheiterte jedoch an Stephan. So ging es mit einem beruhigenden 1:4 in die zweite Pause.

Zürcher Schaulaufen zum Schluss

Am Ende des zweiten Drittels hatte sich der Genfer Frust in einer Schlägerei entladen, so dass der ZSC mit einem Powerplay ins letzte Drittel starten konnte. Just als diese Strafe zu Ende war, traf Luca Cunti herrlich zum 1:5. Somit war das Spiel nun definitiv entschieden. Daran konnte auch das 2:5 zwei Minuten später nichts ändern. Der Frust war den Genfer Spieler deutlich anzusehen und entlud sich immer wieder in Keilereien und Schlägereien. Daraus resultierten auf beiden Seiten einige Strafen und eine dieser nützte Roman Wick in der 51 Minute zum 2:6 aus. Im Zürcher Block wurde bereits auf Partymodus umgestellt…“Der Hund kam in den Keller…“ Auf dem Eis geschah in der Folge nichts mehr – nichts relevantes jedenfalls und so blieb es beim 2:6. Dies war nun bereits der 6. Sieg in Serie. Der ZSC kommt, so scheint es, wieder einmal zur richtigen Zeit in Form. Die Playoffs können kommen. So macht es wirklich Spass Jungs!

[box]

Best zscblog.ch Player
Daniel Schnyder

Der Verteidiger spielte heute anstelle von Ryan Shannon im Sturm und machte dies hervorragend (2 Tore und 1 Assist).

[/box]