Was geht morgen in Genf für den ZSC?

Mit dem Sieg in Ambri hat der ZSC seine Siegesserie auf mittlerweile stolze fünf Partien ausgebaut. Auch Genf war dabei bereits einmal Gegner, das 6:3 vom 15. Januar war eines der klarsten Spiele in dieser Saison. Nach zwei Dritteln stand es 6:1 und die Zürcher schaukelten diese Partie sicher über die restliche Spielzeit. Es war vielleicht jener Sieg, welcher den Zürcher das aktuelle Selbstvertrauen, mit welchem sie die letzten Partien bestritten, gab.

Genf seit 5 Spielen punktlos
Rapperswil, Bern, Zürich, Zug und Lugano waren die letzten fünf Gegner für Chris McSorley und gegen keinen diesen Gegner gab es Punkte. Das knappste Resultate war das Heimspiel gegen den EV Zug, wo sie mit 2:3 bis fast zur letzten Sekunde am Punktgewinn schnupperten. Das Team ist inzwischen auf Rang 5 abgerutscht und es droht sogar ein noch tieferer Fall. Davos und Lugano lauern direkt dahinter. Eine Viertelfinalserie gegen den Finalgegner von 2007/08 ist also durchaus noch möglich.

Es liegt in den Händen der Zürcher
Doch morgen dürfte die Konzentration der ZSC auf eine Probe gestellt werden. Denn die Zürcher befinden sich nun definitiv in einem positiven Lauf und beginnen möglicherweise alles etwas lockerer zu nehmen. Genf dagegen kämpft und arbeitet wohl noch etwas mehr als in den besten Zeiten. Und die Ausgangslage ist eigentlich klar: Der ZSC ist morgen Favorit, aber nur wenn er so spielt, wie er es im letzten Spiel gegen Genf getan hat: konzentriert, kaltblütig und leidenschaftlich.

Für Genf ist der Stellenwert der morgigen Partie aber wohl deutlich höher als für das Team von Marc Crawford. Mit den letzten fünf Siegen haben die Zürcher das Heimrecht quasi gesichert. Neun Punkten über die letzten 8-10 Spiele zu bringen scheint machbar zu sein und ob der Gegner nun Kloten, Genf, Lugano oder Davos heisst, dürfte auch nicht eine enorm wichtige Rolle spielen. Freilose gibt es eigentlich sowieso keine aus Zürcher Sicht. Des Weiteren steht mit der Nationalmannschaftspause noch eine weitere Unbekannte im Kalender. Denn die Playoffform jetzt schon zu erreichen und diese bis Ende Februar zu konservieren, scheint doch eher unrealistisch.